abgebrochen, auch weniger zahlreich als die grosse Anzahl der 1Zähne und Ohrenknochen erwarten lässt. '
Die harten und schweren Rippen, welche auf Halianambezogen werden, sind meist zerbrochen.
3) Reptilien und Vogelreste der Meeres molassenach H. v. Meyer mit einigen Ergänzungen.
(cf. Palaeontogr. Band XVII. S. 21 und XV. S. 198. PROBST’sche
Sammlung.)
Crocodilus sp.Ba. Er. Sss. St.
Trionyx sp.Ba. Er. Sss. —
Schildkröten, nichtmeerische, wenig-stens 2 Arten.Ba. Er. Sss. St.
Macrochelys mira Meyer .... Ba.
Schlange (nach Rütimeyer’s Bestim-mung) .Ba. ;
Vögel, wenigstens 2 Arten ... St. Ba. Scheimnerberg. -
Unter den Schildkröten zeichnet sich Macrochelys, welchein der Meeresmolasse zuerst auftritt, durch beträchtliche Grösseaus. In Baltringen fand sich eine Speiche, welche mit jenen Ivon Kirchberg und Heggbach , die von H. v. Meyer selbst be- istimmt wurden, ganz übereinkommt; ausserdem ein Fragment jeiner Randplatte. Eine Schlange verräth sich nach der brief- jliehen Bestimmung von Herrn Professor Rütimeyer durch einSchädelfragment; hiezu kommt noch ein Wirbel, welcher dieganz massige Grösse der bei Biberach (cf. unten) ziemlich zahl- :reich gefundenen Stücke nicht übertrifft. Die Crocodilreste er- ireichen eine sehr beträchtliche Grösse; mehrere Zähne erreichen0,03 in Höhe und 0,02 m Dicke an der Basis, wiewohl auch \kleinere und ganz kleine Zähne nicht fehlen. Auch einzelneHautknochen derselben zeigen eine auffallende Stärke, was schondaraus ersichtlich wird, dass die Gruben derselben einen Durch-messer von 0,01 m erreichen.