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Polymorphina applanata Millek.
„ gibba d’Orbg. ?Bulimina elongata „
pupoicles „pygmaea Egger.?
Globigerina? molassica Miller.„ trifoliata „
Planorbulina mediterranea d’Orbg.?Discorbina planorbis d’Orbg.
sp.
Anomalina sp.
Da diese kleinen Thiere nur in Steinkernen vorhanden sind,so ist die Bestimmung schwierig und oft zweifelhaft. ^
d) Corallen und Schwämme
sind in der oberschwäbischen Meeresmolasse sehr spärlich vor-handen. Yon erstem wurde nur eine einzige bekannt gemacht(1. c. S. 239):
j Balanophijllia suevica Miller, Urs.,die überdiess selten ist, während im Wiener Becken (nach Beüss)80 Arten gefunden wurden.
Yon Schwämmen hat Fkaas eine Vioa ostraearum in denBegleitworten zum Atlasblatt Giengen S. 12 aufgestellt.
Da die Fische des Wiener Beckens und die der oberschwä-bischen Molasse sehr viel Uebereinstimmung zeigen, wie nichtminder die Muscheln und Schnecken und diese Thiere auf einMeer hinweisen, das etwas wärmer war als das Mittelmeer , soscheint der fast gänzliche Mangel an Corallen hier weniger aufeine geringere Wärme des Meerwassers hinzudeuten, als vielmehrdarauf zu beruhen, dass das schwäbische Molassemeer schlam-migen Grund hatte. Die Corallen ertragen schlammiges Wassernicht; bei der mergelig-sandigen Beschaffenheit des gesammt®Schichtencomplexes der oberschwäbischen Molasse lässt sich aberungetrübtes Wasser kaum vorstellen.