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2) Fische der Brackwassermolasse nach den Bestim-mungen von H. v. Meyer.
(cf. Palaeontographica II. S. 85 und VI. S. 22 und Württemb. Jahres-hefte 1848, S. 258; 1849, S. 151. Ausser den Tübinger und Stutt-garter Sammlungen die EsER’sche Sammlung.)
Die weitbekannten Kirchberger Fische sind in grosser Zahlnur bei Kirehberg gefunden worden, ziehen sich jedoch bis zudem benachbarten Staig hinüber.
Glupea lanceolata Meyer.
„ ventricosa „
gracilis „
Bhombus Kirchberganus Meyer.
Gobius multipinnatus „
Cyprinus priscus „
Smerdis formosus „
„ minutus „
Weitere Fischreste von dort, jedoch nicht in gleichem, son-dern in tieferem Lager wurden im Jahre 1877 von H. 'Wstzk®gefunden. Ausser einigen Haifischzähnen (Lamna cuspidato)liegen dort Sparoidenzäbne und Zähne des MüirsTEß’scken G« -schlechts Soricidens, welche nach Giebel zum Geschlecht Sargmgehören. Es ist jedoch zweifelhaft, ob diese Erfunde noch alszur Brackwassermolasse gehörig betrachtet werden dürfen, oderob nicht unterhalb der Paludinensande wirkliche Meeresschichtenversteckt seien.
Nach Prof. Kmr kommen ähnliche Fische wie die weit-bekannten Kirchberger, besonders Häringe, auch in Croatien vor(Wiener Sitzungsberichte 1863, Band 48, 1. Abth., S. 143) undnach Kotimeyer* kommen die Geschlechter Clupea und SiMrfo*-in Sumatra fossil vor, welche mit den Kirchberger Arten, w el111auch nicht identisch, doch nahe verwandt sind.
Die ausgezeichnete Erhaltung der Kirchberger Fische istwohl dem günstigen Umstand za verdanken, dass diese zarten
* Abhandlungen der schweizerischen paläontologischen Gesellschaft1874, Vol. I.