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wie heutzutage nach Zahl der Arten, Gattungen und Individuenalle andern Thierclassen iiberwogen, geht hervor aus den merk-würdigen Funden in Oeningen (cf. Heer, Urwelt S. 358 und:die Insectenfauna der Tertiärgebilde von Oeningen und Radoboyvon Heer). Durch Heer sind nicht weniger als 844 Arten In-secten von dort bekannt gemacht worden, welche manche Eigen-thümlichkeiten zeigen. Hervorgehoben wird (1. c. S. 364), dasädie Insecten von Oeningen einen mehr mittelmeerisclien und einenweniger südlichen und namentlich weniger americanischeu An-strich haben, als die Flora von dort. In Württemberg sind bis-her nur in dem „Maar von Randeck* bei Kirchbeim eine grössereAnzahl von Insecten gefunden worden. Dieselben sind (nachden Bestimmungen von Heer?) angeführt in Deffner’s Begleit-worten zu dem Atlasblatt Kirchheim S. 32.
5) Muscheln und Schnecken der obern Süsswasser-mol asse nach den Bestimmungen von Sandberger.
(cf. 1. c. S. 564 und die bei den Schnecken der untern Süsswassermolasse citirten Abhandlungen der Württemb. Jahreshefte. Samm-lungen von Miller, Wetzler, Probst.)
Die vorzüglichsten Fundorte befinden sich auf der nördlichenSeite des Donauthals beziehungsweise am Südabhang der Alb;sie sind bekannt unter dem Namen Tautschbuch, Landgericht,Stoffelsberg, Hochsträss etc. und verbreiten sich bis in die Gegen!von Giengen. Die Fundorte südlich der Donau sind ebenfallszahlreich: Heggbach, Biberach , das Hochgeländ, die Gegend umden Bussen und bis in die Oberämter Saulgau, Leutkirch uniRavensburg . Wir scheiden jedoch die einzelnen Fundorte nichtaus, sondern verweisen auf die Angaben in den oben citirtenWerken und Abhandlungen. Die von Sandberger bestimmtenArten sind:
^ TJnio flabellatus Goldf.
Anodonta sp.
Pisidium priscum Eichwald.
Neritina crenulata Klein.
, Melania Escheri Merian.