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Myrtaceen noch in einigen andern Geschlechtern oder Arten vor-handen sein werden.
Colutea macropJajllan Heek.
Phaseolites oligantheros Uxger.
Sophora europaea „
Caesalpinia deleta „
„ norica „
Diese Leguminosen haben sich nur in seltenen, aber nichtzu verkennenden Blättern in Heggbach gefunden. — Es wirdsomit die Zahl der anfgefundenen Geschlechter auf circa 68und die Zahl der Arten auf mehr als 100 auzunehmen sein.
Andere Pflanzenreste, besonders auch Früchte und Samen,lassen wir dabei ganz ausser Betracht, so dass bei genauer Unter-suchung die Zahl der Pflanzen sich noch merklich vermehrenwürde.
Ausser der bisher ergiebigsten Fundstelle fossiler Pflanzeniu Heggbach sind als weniger ergiebige oder weniger ausgebeu-tete zu nennen: Königsegg'wald, Schwendi und Dieteuheim (nachdem Catalog der EsER’schen Sammlung von D. Keuss), Biberach®id die Gegend um Essendorf (cf. Württemb. Jahreshefte 1873,
S. 134, 135). sie gehören sämmtlich der obern Süsswasser-nwlasse an; es fand sich aber in derselben mit Ausnahme desschon erwähnten Geschlechts Lemna Nichts vor, was nicht auchaus Heggbach schon Vorgelegen hätte.
Diese Molasseflora zeigt hier, wie überall, einen merkwürdiggemischten Character; Pflanzen aus allen Theilen der Erde und aus«ehr verschiedenen Climaten sind vereinigt. "Wir verweisen jedochdarüber auf die trefflichen Ausführungen von Heer in seiner Tertiär -fl ora (in. g. 327 ) der Schweiz und in seiner Urwelt (S. 473) derSchweiz . Verglichen mit der altberühmten PflanzenlocalitatOeningen gibt sich jedoch für Heggbach eine nicht zu verkeu-iiende Abweichung trotz aller Uebereinstimmung im Grossen undG Mzen zu erkennen. 'Wir weisen nur auf zwei ausgezeichnete■Pflanzen bin, deren Zahl sich leicht vermehren Hesse. Eucalyp-bc>c und Weinmannicn fehlen in Oeningen und überhaupt sonst: 1,1 der obern Süsswassermolasse. Erstero finden sich in den