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festen Land sich nicht vorfinden konnten, obwohl vom Lande herin die Uferbildung des Meeres und Brackwassers Thierresto ein-geschwemmt wurden, welche direct anzeigen, dass auch zur Zeitder Meeresformation eine in den Hauptzügen gut übereinstim-mende Thiergesellschaft auf dem benachbarten Lande gelebt habe.
Es scheint somit am zweckmässigsten die Organismen nachdem verschiedenen Aufenthaltsorte zusammenzufassen, und zwar:Land bewohnende Geschöpfe (Fauna und Flora), Süsswasserbewohnende Thiere und Pflanzen, Brackwassert liiere undMeeresthiere.
1) Land bewohnende Geschöpfe.
Unter ihnen sind, wie überall iu der Molasse, die Dick-häuter auffallend stark vertreten, in nicht weniger als 12 Ge-schlechtern mit 15 Arten. Bie riesigen Mastodonten (Thierevon Elephanteugrösse) waren auch der Zahl der Individuen nachhäufig. Hermann von Meyer bemerkt, dass die Zahl der vonihm untersuchten Beste von Heggbach allein sich auf wenigstens8 Exemplare vertheilen. Aber auch in Mochenwangen , Fisch-bach, Baltringen , Siessen und hei Essendorf haben sich mehroder weniger wichtige Beste, meist Zähne des Unter- und Ober-kiefers und Stosszähne gefunden. Viel seltener war Dinotheriun.Dazu gesellen sich wenigstens drei Arten Nashörner, von denenzwei Arten überall verbreitet sind; sodann Schweine, Tapir unddas Anthracotlierium (Kohlenthier) nebst dem Vorläufer desPferdes ( Anchitherium ).
Die Wiederkäuer treten in drei Geschlechtern auf (Cernts,Palaeomert/x und Dorcatherium), wovon das letztere jedoch eineZwischenstellung zwischen Dickhäutern und Wiederkäuern e 111 'nimmt und dem lebenden Geschlecht Ilyaemoschus sich anschliesst.Besonders ist das Geschlecht Palaeomeryx iu sehr verschiedene 11Grössen und ungefähr einem halben Dutzend Arten vertrete»)wovon die grössten dem Edelhirsch nicht nachstehen, die klein-sten aber kaum Hasengrösse erreichten. Sie hatten hervorragendeEckzähne im Oberkiefer wie die Mosckusthiere, die Geweihe aberfehlten ihnen tlieils ganz, theils waren sie nur klein. Die ^