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treten von Eucalypten in unserer obern Süsswassermolasse liabenwir schon erwähnt. Eine umfassende und treffliche Beschreibungder Flora der Molasse gibt Heer in seiner Tertiärflora und Ur-welt der Schweiz (S. 289), auf welche wir verweisen können.
2) Bewohner des Sti ssw ass er s.
Von den Fischen sind nur spärliche Beste erhalten, sodass über dieselben wenig zu sagen ist. Viel reichlicher sinddie Reste der Reptilien, die mehr oder weniger an das Süss-wasser gebunden sind. Reste von Schildkröten und Crocodtasind, wie überall in der Molasse, so auch bei uns gewöhnlicheVorkommnisse. Die Macrochelijs mira ragt unter den Schild-kröten hervor durch gewaltige Dimensionen, die bis zu 7' Länge(2 m) berechnet werden. Aber auch lgfinere Tliiere, Lacerten,Frösche, Schlangen fehlten nicht. Der riesige Salamander AndriusScheuchzeri ist zwar bei uns noch nicht gefunden; da aber der-selbe sowohl in Oeningen als auch in Güuzburg gefunden wunde,so wird er auch bei uns nicht gefehlt haben.
Die Schnecken, die zum Tlieil wenigstens dem Süss-wasser angehören, sind zahlreich und mannigfaltig. Sie ragenjedoch nicht durch Grösse hervor, wenn auch die nächsten Ver-wandten derselben vielfach entfernten und warmen Ländern all-gehören. Flur die Melanici Escheri ist durch ihre Grösse undhochgethürmte Form auffallend. Die Flussmuschelu zeichnen sichdurch Dickschaligkeit und Faltung aus und kommen darin mitden americanisolien überein.
Die Flora, die sich im Süsswasser angesiedelt hat, ist beilins keineswegs hervorragend. Ausser Schilf, Rohrkolben, Arm -leuchtergewäcksen etc. ist hauptsächlich zu nennen ein Wasser-farrn ( Salvinia ).
3) Die Thier weit des Meeres
ist bei uns in beträchtlicher Mannigfaltigkeit zur Entwicklunggekommen. Der Meeresarm, der das württemb. Obersclnvabeneinstens durchzog, war ein beliebter Aufenthaltsort besonders füreine grosse Anzahl von solchen Säugethieren, die ausschliesslich