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Beitrag zur Topographie der Gletscher-Landschaft im württembergischen Oberschwaben / von Pfarrer Probst
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wohnenden Strebens nach Ausbreitung, andererseits aber auchder passiven Rückwirkung seiner Unterlage war. Unter Fest-lmltung dieser Auffassung suchte ich in das Detail einzugellen,und demnach zunächst das Höhenuetz der tertiären Landschaftals solcher zu entwerfen; dann die Gliederung des Gletschersunter steter Berücksichtigung der tertiären Höhenverhältnisse zuentziffern, und endlich noch die Modificationen zu verfolgen, welchebeim Abschmelzen des Gletschers die tertiäre Landschaft sowohlals auch die Gletscherlandschaft selbst erfahren hat.

I. Höhennetz der tertiären Landschaft.

Da die vorhandenen geometrischen und barometrischen Mes-sungen auf die geognostischen Gränzen keine Rücksicht nehmen,so ist es allerdings zur Zeit unmöglich, die Höhenverhältnissemit grosser Genauigkeit anzugeben; doch gelingt es, eineannähernde und für unsern Zweck genügende Bestimmung zugewinnen. Zur Grundlage dienten hiebei die in dem WerkedasKönigreich Württemberg, herausgegeben vom statistisch-topo-grahpkischen Bureau, angegebenen Ziffern, die auch grössten-teils in die topographische Karte übergegangen sind; sodanndie durch das Nivellement der Eisenbahn bekannt gewordenenHöhenbestimmungen, welche im XIII. Jahrgang der Württemberg .Jahreshefte S. 75 initgetheilt sind; weitere Mittheilungen überdie Allgäubahn von Herbertingen bis Leutkirch verdanke ich demkönigl. Bauamt in Aulcndorf. Dagegen boten die DürrichschenLrofde im VIII. Jahrgang der Württemberg . Jahreshefte keineweitere Ausbeute. Die Höhenkarte von Württemberg und Baden,die 1871 von Wilhelm Jordan herausgegeben wurde, bietet fürunsere Gegend zwar nichts Neues, aber die Bequemlichkeit, dassdie Ziffern auf Meter reducirfc sind.

Da jedoch all diese Messungen, wie schon bemerkt, aufganz andere Gegenstände als auf den geognostischen Horizontfc hih beziehen, so war es nöthig, überall die Tertiärgränzen auf-zusuchen um! mittelst eines Ilolosterikbarometers die annäherndenZiffern der Meereshöhe zu ermitteln. Ein beträchtlicher Irr-thum wird hiebei nicht vorgekommen sein, da die zahlreichen,