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Beitrag zur Topographie der Gletscher-Landschaft im württembergischen Oberschwaben / von Pfarrer Probst
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n eit tritt lagerhaftes, tertiäres Material (mit Mastodonresten) hervor,

liclnit Bei Blitzenreute erhebt sich die Molasse sogar auf 550 m. Diese

Durd beträchtliche Höhe ist jedoch vereinzelt, während sonst die tertiären

tr Höhen, die das Schussenthal zunächst umgränzen, auf durch-

äälftr schnittlich 510 tn. sich halten; so bei Berg, bei Ravensburg und

Puntti östlich von Weingarten . Von Ravensburg an südlich verflacht

sich dann alltnälich das Tertiär gegen den Bodensee zu.lau ln Während nun das Tertiär vom Scharben an steil abfällt

ehr E gegen Süd, verhält es sich ganz anders in der Richtung

i im l «ach Ost und West oder genauer nach Siidost und Süd west. In

Iessei' diesen beiden Richtungen setzt sich die Höhenzone, der Höhen-ich er' rand der Tertiärschichten fort und es ist für unsern Zweck

e Siis von grösster Bedeutung, dieselbe zu verfolgen. Man darf sich

r ) her durch die starken Unterbrechungen, welche heutzutage sich vor-

mliclii: finden, nicht beirren lassen; denn wir werden unten nachweisen,

Höh® dass diese Unterbrechungen späteren Datums sind, und erst durchvie ui das Abschinelzon des Gletschers verursacht wurden; der Beweis

ür ho dafür ist, um es mit wenigen Worten schon hier zu sagen, dass

nicht blos das Tertiär, sondern auch dieulMagelllu und Block-uiclÄ l e l' m durchbrochen sind, somit die Durchbrechung erst am Schlüsseüberall der Gletscherzeit erfolgte. Ueber das Rissthal hinüber reiht

>bt sk s ich bei Iugoldingon, Grodt und Steinhausen O/A. Waldsee ein *_

Hod fertiärbogeu in ungefähr gleicher, etwas geringerer Höhe an,*-,.

> Beot als am Scharben; sodann steht noch mitten in dem Durchbruch

Molass zum Fodersee, im sogenannten Miihlhölzle, ein Rest von ehema-

msteif %em T ertiär an, von wo das Eisenwerk Schusseuried einen Theil

Bisra seiner Formsando bezieht. In scharfem Vorsprung nach Süd

die sid stellt das Tertiär wieder an hei Otterswang (links arn Eingang

atiseW in den Burgtobel) und scheint noch bis Aulendorf nach Süd

ich V v ovzuspriugen auf den dortigen Gottesacker, der ca. 60 m. höher

fieflf hegt als der Bahnhof daselbst, während die Niederung erratisches

bei * Material aufweist. Die Molasse erscheint wieder in einer Höhe

Zweifi VOfl reichlich 658 m. auf der Anhöhe zwischen Hopfenbach und

»er d (t Renhartsweilor 0/A. Saulgau und unterhalb des letztgenannten

bis® Orts hei Steinenbronn ; ist durch Kellergrabung aufgeschlossen

iwai'8' am Hochberg bei Hochberg (632 in.), mit Pflanzeurestpn; wird