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III. Abhandlungen.
Das Hocügelänfl.
Ein Beitrag zur Kenntniss der oberschwäbischen Tertiär-schichten.
Von Pfarrer Probst in Essendorf.
An die Beschreibung der tieferliegenden oberschwäbischenTertiärschichten in der Umgebung von Biberach * kann nunmehrdie Untersuchung höherer Schichten angereiht werden.
Das „Hochgeländ“, zum grössten Theil dem Oberamt Wald see angehörig, mit seinem Nordende bei Ummendorf und Eischbachnoch in das Oberamt Biberach eingreifend, ist ein durch dieRiss und Umlach landschaftlich scharf und bestimmt abgegränzterHochriieken von sehr massigem Umfang. Seine 300—400 Puss(86—114 -Meter) ansteigenden Grehänge lassen überall dietertiären Schichten erkennen, welche in ansehnlicher Mächtigkeitvorhanden sind. Die Formation der oberen Süsswassermolasseechliesst somit mit dem charakteristischen Zapfensande, dessenVerbreitung von Südwest nach Nordost, von Königseckwald bisOünzburg an vielen Punkten nachgewiesen ist, nicht ab, sondernlässt nach Süden zu noch weitere Schichtencomplexe erkennen,
* cf. Jahreshefte 1866 S. 45 1868, S. 172 und 1871 S. 111.
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