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Erster Band.
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zum Verbrennen erforderliche atmosphärische Luft strohmt un-mittelbar unter den Nost auf welchen das Brennmaterial ge-legt wird, ohne Anwendung einer künstlichen Luftzuführung,oder eines Gebläses. Bon den Flammenöfen kann man zweiArten unterscheiden, nämlich die gewöhnlichen Flammcnöfen,welche das zu behandelnde Erz unmittelbar, in der für das-selbe bestimmten Abtheilung, aufnehmen; oder Gefäßöfen,welche mit Gefäßen (Tiegeln, Muffeln) versehen sind, in welchedas Erz u. s. f. gebracht werden muß, weil es der Einwir-kung der Flamme und der atmosphärischen Luft nicht unmit-telbar ausgesetzt werden darf. — Die Oefcn machen einenwesentlichen Theil der zu den metallurgischen Operationen er-forderlichen Vorrichtungen aus, weshalb es nöthig sein wird,von ihnen in einem besonderen Abschnitt zu reden.

Durch die metallurgischen Prozesse wird der in dem Erzbefindliche Metallgehalt nicht immer vollständig gewonnen,oder, wie man es in Deutschland nennt, ausgebracht. Oftbleibt ein bedeutender Antheil in den Schlacken, oder in an-deren, in den Oefen sich bildenden Verbindungen, zurück, auswelchen es zuweilen wohl teilweise wieder dargestellt werdenkann, zuweilen aber auch ganz verloren geht. Um die Größedieses Verlustes auszumitteln, zugleich aber auch um sich vonden Mängeln der Operation zu unterrichten, und dann, womöglich, die Verbesserung des Verfahrens zu bewirken; pflegtman den wahren Metallgehalt durch Untersuchungen des Er-zes im Kleinen zu erforschen. Man nennt die Kunst, denMetallgehalt der Erze im Kleinen vollständig auszumitteln,und dabei zugleich die näheren Verhältnisse kennen zu lernen,unter welchen das Metall in dem Erz vorkommt, um diesemgemäß das Verfahren bei der Verarbeitung des Erzes imGroßen einzurichten, die Probirkunst. Das Probircn der Erzekann auf trocknem oder auf nassem Wege geschehen; gewöhn-lich wählt man den ersten, obgleich in der Regel weniger