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9 Zoll im Durchmesser, und sind 12 Zoll hoch. Gewöhnlichstehen mehrere solcher Cylinder neben einander. Ueber dcnsel- »bcn befindet sich eine hölzerne, 3 Fuß im Durchmesser großeScheibe, mit einem vorstehenden Rande. Auf diese Scheibewird, bis zu der Höhe des Randes, eine gewisse Anzahl vonMaaßen von den zu cntgoldcnden Schlichen gebracht, welchedurch einen zugeführten Wasserstrahl in die unter der Scheibestehenden Mühlen gespült werden. Durch eine, an der Peri-pherie des Scheibenrandes angebrachte gezahnte Stange, diedurch einen Sperrhaken immer um einen Zahn fortgeschobcnwird, läßt sich die Anzahl der Umgänge der Scheibe in einergewissen Zeit, folglich auch die Menge des Schlichs bestim-men, welche in dieser Zeit von der Scheibe durch den Was-serstrahl in eine jede Mühle nicdergcspült werden soll. In je-den Cylinder werden 4 Pfund Quecksilber gebracht, und so-dann die Läufer und die Scheibe in Bewegung gesetzt. Die 'Anzahl der Umgänge der Scheibe wird durch eine angebrachteZählmaschine angezeigt. Weil die Anzahl von Maaßen, welchedie Scheibe an zu entgoldenden Schlichen enthält, bekannt ist,und weil man durch Erfahrung aufgefunden hat, wie vielMaaße von den Schlichen erforderlich sind, um die Amalga-mation des Goldes mit dem in der Mühle befindlichen Queck-silber vollständig zu bewerkstelligen; so darf die umgehendeScheibe nur so oft wieder nachgefüllt werden, bis die Zähl-maschine die zur Sättigung des Quecksilbers bereits verwen-dete Quantität von Schlichen anzeigt, worauf die Maschine inStillstand gesetzt, das Amalgam herausgenommen, und neuesQuecksilber hineingebracht wird. Die Federn des Läufers füh-ren die Spülwasser mit den Schlichen im Cylinder umher, 'bewirken das Zusammenreiben mit dem Quecksilber, und wer-fen die leichteren und entgoldetcn Schliche wieder aus demCylinder heraus. Diese entgoldetcn Schliche (Mahlschlichc)sammeln sich in Sümpfen, auS denen sie ausgcschlagen, gc-