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Erster Band.
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leiblicher gelber Stein, der sich zwischen den Fingern leicht zer-bröckeln ließ. Dem Sande war auch noch eine gelb gefärbte ,lettige Erde beigemengt. Bon diesem Goldsande nahm dieWäscherin etwa ein halbes Pfund von dem ihr angehörendenHaufen, warf ihn in eine große Calabaschc (in einen ausgc-hölten Flaschenkürbis) und goß dann mit einer kleineren Ca-labasche etwas Wasser darüber. Diese zwei Calabaschen sinddie einzigen zum Goldwäschen erforderlichen Werkzeuge. DasWasser bedeckte den Sand etwa einen Zoll hoch. Alsdannzerrieb sie den Sand mit den Händen, und mengte ihn mitdem Wasser, wobei sie aber die Calabaschc nicht in eine kreis-förmige Drehung setzte, sondern die Hände stets nach sich zubewegte, wie die Fig. 16. zeigt. Wenn diese Bearbeitung desSandes einige Zeit lang fortgesetzt worden war, las sie grö-ßere Stücken ab, und dann erst gab sie der Calabasche eineso starke kreisförmige Bewegung, daß ein Theil des Sandes 'durch das beigemengte Wasser über den Rand der Calabaschegetrieben ward. Während sie diese Arbeit mit der rechtenHand verrichtete, nahm sie, bei jeder Umdrehung, mit der lin-ken Hand etwas Sand und Wasser aus der Mitte des Ge-fäßes, wo der Sand durch die Bewegung eine kegelförmigeSpitze bildete. Dann schöpfte sie von neuem etwas Wasserhinein, und als die Menge des Sandes sich bedeutend ver-mindert hatte, gab sie der Calabasche eine schiefe Stellung, umden Sand in der Richtung äk (Fig. 17.) abgleiten zu las-sen, wobei sie die Calabasche ununterbrochen und sehr schnellnach der Richtung 6I> bewegte. Jetzt konnte man eine schwarzeSubstanz in dem Gesäß bemerken, die wie Schießpulver aus-sah, und welche das Gold enthalten sollte. Die geneigte Ca- *labasche ward dann um den vierten Theil ihres Umfanges ge-dreht, worauf ein gelber Fleck zum Borschein kam, den ich alsreines Gold erkannte. Der ganze Prozeß, vom ersten Ein-füllen bis zum Erscheinen des Goldes, dauerte etwa 2 Minu-

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