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Erster Band.
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bedeutende Bleierz-Ablagerungen, — welche mit denen im Ar-kansas vielleicht im Zusammenhange stehen, — aufgefundenworden, daß man der am Flusse Bean gegründeten neuenStadt, den Namen Galena gegeben hat. In den statistischenWerken über die Nordamerikanischen Staaten, findet man dieBleiproduktion zu 38 bis 40,000 Centner jährlich angegeben.Die Nordamerikanischen Einfuhrlisten zeigen, daß die eigeneBleiproduktion bis jetzt noch nicht hingereicht hat, den Bedarfdieses ausgedehnten Staatenbundes an Blei zu bestreiken, unddaß jährlich von diesem Metall noch 18 bis 20,000 Centnereingeführt worden sind. Jene Angabe von der geringen jähr-lichen Bleiproduktion in den Nordamcrikanischen Freistaaten,und der daraus entspringende Bedarf an fremdem Blei, be-ziehen sich indeß nur auf den früheren Bleibergbau, als dieüberaus reichen Bleierz-Niederlagen in Missoure, Arkansas undIllinois (besonders auf der Gränze mit dem Staate Michi-gan), noch nicht mit Nachdruck bearbeitet worden waren. Inden genannten, an Bleierz überaus reichen Distrikten, wardder Bergbau auf Blei erst zu Ende des Jahres 1825 eröff-net, und seitdem ist die Bleigewinnung in einer so starkenProgression fortgeschritten, daß im Jahr 1826 in den Nord-amcrikanischcn Freistaaten 15,600 Centner, im Jahr 1827 schon68,000 Centner, im Jahr 1828 aber 128,000 Centner, undim Jahr 1829 nicht weniger als 220,000 Centner Blei ge-wonnen worden sind, wodurch die Nordamerikanischen Frei-staaten jetzt schon eine ansehnliche, und wahrscheinlich noch sehrim Steigen begriffene Bleiausfuhr erlangt haben.

In Mexiko , sagt v. Humboldt, wird das Blei sehrhäufig in der Kalkformation angetroffen, die den nordöstlichenTheil des Landes einnimmt, vorzüglich in dem Distrikt vonZimapan, bei Real de Cardonal und Lomo del Toro, und inder Intendanz von Sän Luis Potosi bei Linari-s und in derGegend von Sän Nicolas de Croix. Die Bleigruben, fügt