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Erster Band.
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sich eine Societät gebildet, welche zu Rioverde, bei Marbella in Granada , nicht weit von den Küsten des mittelländischenMeeres, ein paar Hohöfen erbaut hat, um die in dem Ge-birge von Nonda entdeckten reichen Lager von Magneteisen-stein auf Roheisen zu verschmelzen, und dieses demnächst zu»erfrischen. In der Gegend von Nonda ist jedoch schon seitalten Zeiten sehr viel, und wegen seiner Güte sehr gerühmtesStabeisen, in Rennhecrden dargestellt worden. Außer der Pro­ vinz Granada sind es vorzüglich die Provinzen Catalonien ,Arragonien, Navarra , Biscaya und Asturien , welche als dereigentliche Sitz der Eiscnfabrikation in Spanien betrachtet wer-den müssen. Die Pyrenccn und ihre westlichen Fortsetzungenan den Usern des Biscayischcn Meeres sind es, welche Schätzevon Roth- und Spathcisenstein enthalten, die in vielen hundertLuppenfeuern in den genannten Provinzen verarbeitet werden.Die Gruben zu Mondragon in Guiposcoa , und zu Sommo-rostro in Biscaya , haben sich einen vorzüglichen Nus erwor-ben. Außerdem sind aber auch fast in allen Provinzen desReiches Luppenfcuer vorhanden. Die Größe der jährlichenEisenfabrikation in Spanien giebt Hoppensack zu 170 bis180,000 Centncrn an. Diese Summe erscheint nicht zu groß,wenn man erwägt, daß Spanien nicht allein seinen eigenenBedarf erzeugt, sondern, früher wenigstens, auch Eisennach Amerika , nach Frankreich , England und Holland aus-führte. Wahrscheinlich ist die Fabrikation, vor der französischen Occupation, an deren Folgen das Land noch jetzt leiden muß,bedeutend größer gewesen, als Hoppensack sie angiebt.

Großbritanien und Irland. Die altenBritcn kann-ten das Eisen früher als das Kupfer, denn die Römer fandenbei ihnen nur eiserne und zinnerne Bleche und Ringe, aberkeine Geräthe aus Kupfer. Die älteste Art der Eisenbereitungin England ist nicht mehr bekannt, indem schon seit fast 400Jahren die Schachtöfen aus Deutschland eingeführt worden