Band 
Dritter Band.
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Arbeit statt gefunden hat, als bei einem Ausbringen von W* Prozent, weil im ersten Fall die hohlen Räume in den Hau-fen als Holz in Rechnung gebracht worden, im letzten Fallaber ein sehr reichliches Maaß und möglichst dicht gesetzte Hau-fen von Holz zur Verkohlung gekommen sind. Vergleichun-gen über den Erfolg der Verkohlungsprozeffe in verschiedenenGegenden, lassen sich daher nur mir genauer Berücksichtigungder Beschaffenheit des Holzes und der Verhältnisse anstellen,unter welchen die Bestimmung des Volumens des zu verkoh-lenden Holzes geschieht; in einer und derselben Gegend, oderbei einer und derselben Holzart, aber nur dann, wenn bei derBestimmung des Volumens mit Unparteilichkeit und ohnevorgefaßte Meinung für die eine oder für die andere Verkoh-lungsmethode verfahren wird. Ganz fehlerhaft ist es aber,das Volumen des zum Verkohlen gegebenen Holzes, durch» Berechnung des Inhalts der Meiler zu bestimmen, weil dabeidie unrichtige Voraussetzung zum Grunde liegt, daß ein glei-cher räumlicher Inhalt der Meiler auch mit einem gleichenVolum wirklicher Holzmasse erfüllt sey. Verlangt man ge-naue und zuverläßige Resultate von solchen Vergleichungen,so genügt es nicht, das Volum des Holzes nach den Dimen-sionen der Haufen (Klafter, Malter, Schrägen u. s. f.) zubestimmen, welche zu den Verkohluugsversuchen angewendetwerden; sondern es muß die wirkliche Holzmasse, nach Abzugaller hohlen Räume, ausgemittelt werden. Diese Ausmitte-lung kann nicht durch Ausmeffen der einzelnen Scheite oderKloben bewirkt werden, weil die sehr unregelmäßige Gestaltder einzelnen Stücken gar keine zuverläßige Berechnung zu-f läßt; sondern man muß die Zwischenräume in den aufgestell-ten Klaftern auf andere Weise bestimmen. Dies kann z. B.dadurch geschehen, daß ein großes Gefäß von bekanntem räum-lichen Inhalt mit dem zu verkohlenden Holz möglichst dichtausgefüllt wird, und daß man die Zwischenräume durch die