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Dritter Band.
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darauf folgende Ausbreitung des Wasserstrals, eine stärkere Zu-strömung so wie auch eine vollkommnere Niederprefsung dereingeströmten Lust. Eben so will man auch beobachtet haben,daß ein größerer Effekt bewirkt wird, wenn man den Trichterbei der Einflußöffnung des Wassers in die Lutte, mit einemSiebe versieht und das Wasser in viele Stralen theilt; wahr-scheinlich weil die Lust dann besser einströmen kann und mehrGelegenheit findet, vom Wasser fortgerissen zu werden. DieLöcher o in der Lutte dienen aber nur bis zu einer gewissenHöhe zum Einströmen der Lust. Tiefer gegen den Kastenbemerkt man kein Einströmen der atmosphärischen Lust in dieLutte, und noch tiefer, in der Gegend des Kastens, strömt dieLust sogar aus den Oeffnungen aus, die man in der Lutteanbringen würde. Deshalb müssen die Oeffnungen zum Ein-strömen der Lust in der oberen Höhe der Lutten angebracht seyn.

Eine vierte Methode der Lustzuführung besteht darin, daßdie mit einem kegelförmigen Ansatz versehene Lutte auf die ge-wöhnliche Art mit dem Gefluder verbunden ist, d. h. daß dieOeffnung, durch welche das Wasser einströmt, unter dem Druck-wasser liegt, daß aber eine oder zwei konisch oder pyramidalgestaltete Luftröhren (trompilles) t, Fig. 435. in den Trichterder Wafferlutte gestellt werden. Die obere Mündung dieserLuftröhre ragt über dem Wasserspiegel hervor und sie selbstreicht in die Lutte bis zur kegelförmigen Verengung derselbenhinein. Diese Luftröhren dienen als Lustzuführungskanäle, umdie durch den niedergehenden Wasserstral mit fortgerissene Lust,in der Lutte zu ersetzen. Endlich verbindet man auch beideMethoden der Luftzusührung durch Röhren und Oeffnungen,wie in der Zeichnung Fig. 436. angedeutet ist.

Wenn die Windleitungen aus den Trommeln zu den Dü-sen nicht lang sind, so kommt die Lust sehr naß in die Form,weil die Lust mechanisch noch viel Wasser mit fortreißt. Umdies z« verhindern, läßt man den Wind erst durch einen et-