m/ er mit einiger Aufmerksamkeit die Ge-schichte der französischen Staatsumwälzung gelesen,von ihrem Ausbruche an im Jahr 1789 bis zur Her-stellung eines geordneten Zustandes im Lande mittelstNapoleons I. Gewaltherrschaft, der wird den mäch-tigen Einfluss nicht verkennen, welchen auf denGang der Ereignisse die Auswanderung ausgeübt hat;nicht das Auswandern Derer, welche zur Sicher-stellung ihres Lebens über die Grenze entwichen,wohl aber der vielen Tausende, deren Eitelkeit oderEhrgefühl oder Pflichttreue von unverständigen Ober-häuptern angestachelt wurde, sei es das väterlicheGut zu verlassen und die ihnen treu zugethanenBauern, oder das Regiment und die ihnen ergebenenSoldaten oder die Pfarrei und die sie blindlings ver-ehrenden Gläubigen, um den nach ihrer Auffassungausserhalb Frankreich versetzten Hof aufzusuchen.Wo der Hof ist, da ist Frankreich , so meinten dieleichtsinnigen und einbildischen Grossen.
Graf Artois, Bruder des Königs (später als KönigKarl X. durch einen untreuen Vetter ebenfalls vomThrone gestürzt), war nebst dem Prinzen Condeder erste, welcher das Land verliess. Es geschah