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Antwort. Schwerlich hat sich die Gesandtschaft dieMühe genommen, auch nur einen Blick auf das Ver-zeichniss zu werfen, sonst hätte sie in dessen ersterNummer den Namen des damals in Napoleons Dienstenstehenden Generals d’Albignac entdecken müssen,und mittelst eines einzigen Briefes nach Paris wäreder Zweck der Nachfrage erfüllt gewesen. Seitdemsind weitere sechzig Jahre verstrichen. Die Familiedes Grafen Montvallat ist, wie wir auf eine nachseiner Heimat Rodez gerichtete Anfrage hin in freund-licher Antwort berichtet worden sind, längst ausge-storben ; den wenigsten noch lebenden Nachkommender verschiedenen Briefsteller dürfte von diesen Vor-fahren ein mehreres als ihr blosser Name überliefertworden sein.
So wollen wir nun versuchen, aus diesen Briefendie Schicksale und den Charakter einiger Emigrantenkennen zu lernen. Nicht Wahrheit mit Dichtunggepaart oder in letztere eingekleidet soll hier gegebenwerden, sondern die reine geschichtliche Wahrheit,so weit unsere Quellen solche zu verbürgen ver-mögen. Diese Schriften sind durch Schenkung andie Stadtbibliothek von Zürich übergegangen undsomit des Herausgebers Angaben der öffentlichenPrüfung anheimgestellt.
In der Landschaft Rouergue, dem jetzigen De-partement de l’Aveyron , lebte in glücklichem Wohl-stand Johann Joseph Casimir von Montvallat, Grafvon Antragues, Baron von Ussel , Herr der Crouzetsu. s. w., gebürtig aus der Stadt Villefranche . Er