wieder hinter sicli lassen, und weil keine der ver-bündeten Mächte sie als gleichberechtigte Verbündetebehandeln wollte, so sahen sich gegen Ende No-vember die Prinzen genöthigt, ihre Armee aufzu-lösen. Die Edelleute vertheilten sich nun nach ver-schiedenen Seiten.
Graf Montvallat, der sich am 25. November inMastricht, befand und sich augenblicklich noch mitdem Gedanken trug, in einem der Emigrantencorps,welche damals für den holländischen Dienst errichtetwurden, eine Anstellung zu suchen, wollte damalsseinen Bedienten zu Besorgung irgend eines Ge-schäftes nach Namur senden, allein da diese Stadtbereits von den Franzosen besetzt war, so liessendie Oesterreicher den Mann nicht durch die Vor-posten, sondern sandten ihn seinem Herrn zurück.Der Feldmarschalllieutenant Beaulieu hatte die Auf-merksamkeit, sich durch ein Schreiben seines Adju-tanten Reichel bei Graf Montvallat mit dem Grundezu entschuldigen, der Mann hätte Gefahr gelaufenin Namur guillotinirt zu werden. Ebenso sehr wares wohl die militärische Vorsicht, die ein Misstrauengegen alle Franzosen gebot. Ein solcher Bedienterkonnte auch ohne Vorwissen seines Herrn den Spionmachen.
Von Mastricht begab sich Montvallat nach Her-zogenbusch in Brabant, und als im Februar 1793die Republikaner gegen diese Festung anrückten,anevbot er sich nebst andern Emigranten, als Frei-williger an der Vertheidigung dieser Festung Theil