Jerome eine feindliche Partei, deren Ränke ihn be-wogen, den westphälischen Dienst aufzugeben. Fürseine ausgezeichnete Tüchtigkeit zeugt besondersder Umstand, dass ihn Marschall Gouvion St. Cyrim Jahr 1812 zum Chef seines Generalstabs ernennenliess, als welcher er dem Feldzuge in Russland bei-wohnte. Bei der Rückkehr des Bourbonischen Königs-hauses im Jahre 1814 wurde er ein wenig über dieAchsel angesehen, weil man in ihm nicht einen Roya-listen von Vollblut erkennen wollte. Als er aber imFrühjahr 1815 bei Napoleons Wiederkunft nicht nurnicht abfiel, sondern als das Corps, bei welchem erstand, abgefallen war, auf eigene Faust dasjenigedes Herzogs von Angouleme im mittäglichen Frank-reich aufsuchte, und als Alles verloren war, nochdem König nach .Gent nachfolgte, wurde seine Treueanerkannt. Er arbeitete dann kurze Zeit unter Gou-vion St. Cyr im Kriegsministerium und wurde end-lich Direktor der Militärschule in Saumur . Er ver-liess den Dienst 1822 und starb nach einer zwei-jährigen schmerzhaften Krankheit 1824.
Wir gehen nun zu den andern Emigranten über,mit welchen Montvallats Briefwechsel uns bekanntmacht und deren Schicksale einiges Interesse dar-bieten mögen.
Vor Allen tritt uns die Gestalt des braven de Sal-gues entgegen. Beim Ausbruch der Revolution bereitsden Rang eines Marechal de Camp (Brigadegeneral)bekleidend wanderte er aus und übernahm beim Corpsdes Prinzen Conde in der adeligen Infanterie das