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die Gelegenheit zu reden, und diejenige, sodiese Straffen gebrauchen möchten, wohl,meinlich zu verwarnen, daß man zwischenDijon und Chanceau, ein gewisses Ort la Va-lée de Sufon genannt, durchpaffiren muß, derStraß Räubern und Mördern halb zu Zeisten so gefährlich und unsicher, daß hiebevorgar offt, und gemeiner Sag nach, kurk- ver-wichener Zeit Durchreysende zu Pferdt undzu Fuß geplündert, alliglichen außgezogen,auch vielmal gar um das Leben gebracht worden. Deßwegen diejenigen, so in Kutschenhin oder herfahren, sich fleissig, umschauen,mit guten Feuer Rohren versehen, und et-wann an denen Orten, da es am gefährlichssten, außsteigen können. Dergleichen versdachtige Hölzer und Thal hat es auf selbigerStraß noch mehr, sonderlich um Chatillon,Provins, und nachst an Pariß selbst an eisnem Ort la Valée de Fecan genannt, alldamancher Cavalier abgesetzt und allerhand Nau-beren geübt wird. Laßt uns wiederum in dieSicherheit, und auf den Sammel- Platz fürTroyes fehren, felbigen Einritt zu vernemen.
So bald dann diese Ehren: Gesandschafftin benanntem Dorff Breviande beysammengewesen, und Herr d'Orfigny, so jederweilensamt zween Quartiermeistern die Losamenterzu bestellen vorher geritten, Ihnen entgegenkommen, haben etliche von dem Magistratgwo oder drey Compagnien wohl montirtenBurgern zu Pferdt biß dahin mit sich genom-
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