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feiner Zeit wann man von den FranzösischenBündnuß und daran hafftenden Sachen rah-tig werden möchte, mit sich auf die allgemeineSolothurn und Badische Tagsakung bringensolte, was und wie viel man nicht allein ingenere, sonders ausdruckenlich in fpecie anPenfionen, Zinsen, Contracten, KriegssDiensten und dergleichen, zu forderen habe,Damit folgends ein Maffa und Ueberschlaggemacht werden könnte, auf was Weiß undForm die künfftig aus Franckreich erwarstende Zahlungs Gelter der Gebühr nach auß-und abzutheilen seyn möchten; welches um besferer Nachricht willen nicht allein dem Abschend,sonders auch gegenwärtiger Relation einzu-rucken von seiner Ursach und Erheblichkeitwegen thunlich erachtet worden.
Nächst dieser Verrichtung und aller bisanhero erzehlter Dingen, wurde an gedachtem Samstag den 24 dito in gehaltener letsfter Zusammenkunfft nach alt üblichem Eydgnoßfischem Brauch der Abschend gemacht,Herren Burgermeisteren Waser seiner übersnommenen Mühwaltung und loblich vertrettener Commiffion, auch von einem HerrnBottschaffteren dem anderen guter Gesellsschafft und Freundlichkeit halber hochfleissigerDanck gesagt, mir dem Secretario darbey anbefohlen zu Gewinnung der Zeit für den An-fang ein kurz begreiflichen Innhalt dieserVerrichtung, damit die Relation den hohenObrigkeiten allerseits bey der Heimkehr ohne
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