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Erster Band.
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351
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Aohtuncldreissigstes Kapitel.

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fassung sehr ungünstigen Vergleichung Anlass. Die Verkettungvon positiven Beweisen, mittels deren Franklin die elektrische Na-tur dieses grossen atmosphärischen Vorganges bewiesen hat, kon-trastirte sehr mit den gewagten und ungenügenden Betrachtungen,auf welche Berzelius eine analoge Ansicht bei einer Menge vonsehr verschiedenen und verwickelten Vorgängen, stützen wollte.Die antiphlogistische Erklärung hatte den Vorzug, in einigen Fällenannehmbar zu sein, wie bei der Verbrennung des Eisens oderZinks in reinem Sauerstoß', aber die elektrische Erklärung ist beikeinem entsprechend untersuchten Falle in einer positiven Weisebegründet. Betrachtet man das Ganze der Vorgänge ohne speku-lative Voreingenommenheit, so meine ich, dass in der Mehrzahlder künstlichen und natürlichen Verbrennungen weder eine Ver-dichtung noch Elektrisirung enthalten ist. Kurz, die chemischeWirksamkeit bildet in meinen Augen eine von den Quellen fürdie Wärme und das Licht, kann aber in dieser Eigenschaft zukeiner positiven Erklärung verhelfen.

Der unbestimmte Begriff der Anziehung, welcher sich mitjeder elektrischen Erwägung verbindet, hat hingereicht, um denGehiilfen bei dem Vorgang, oder, wenn man will, seinen allgemeinenphysikalischen Agenten, mit dem Vorgang selbst zu verwechseln.Aber sollte denn wirklich keine wissenschaftliche Vergleichungsich auffinden lassen zwischen dem Streben zweier Körper, nacheiner gewissen Weise der Elektrisirung mechanisch an einander zuhängen, und der Neigung, alle ihre inneren und äusseren Mole-küle in Folge einer wirklichen chemischen Wirksamkeit innig zueinigen? Berzelius hat offen erklärt, dass die Cohäsion keineelektrische Erklärung gestattet. Aber die Affinität, d. h. dasStreben nach Vereinigung, wird durch die elektro-chemische Lehrenicht besser erklärt. Die elektrischen Vorgänge sind allgemeineund zeigen von einem Körper zu dem andern nur Unterschiede inder Stärke; dagegen sind die chemischen Vorgänge speziell oderwählend. Man muss deshalb jeden Versuch aufgeben, in irgendeinen Zweig der Physik die ganze Chemie verlegen zu wollen.Berzelius meint die spezifischen Unterschiede der chemischenSubstanzen zu berücksichtigen, indem er für die elementaren Körpereine gewisse elektrische Ordnung annimmt, nach welcher diese