Band 
Erster Band.
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Dreiundvierzigstes Kapitel.

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Rücksicht der einfachen natürlichen Wirkungen aufgegehen haben.Die Dunkelheit, in welche dieser Gegenstand gehüllt ist, kommtdavon, dass man hier etwas sucht, was hier nicht gefunden werdenkann. Die Physiologen sollten zu den elementarsten Begriffen derpositiven Philosophie zurückgreifen, um offen jeder Untersuchungder Ursachen zu entsagen, welche die Erzeugung und Entwicke-lung bewirken. Sie müssen die Wissenschaft hierbei darauf zurück-führen, dass sie die Gesetze bestimme, deren Studium kaum be-gonnen hat und welches doch von so nützlichem Erfolg ist. Dieschönsten positiven Fragen, die, welche zu der Verbesserung derRassen, mit Einschluss der menschlichen, führen können, haben bisjetzt nur mittelbar die Aufmerksamkeit der Physiologen auf sichgezogen, und lediglich im Verhältniss der mehr oder weniger schein-baren Gründe, welche sie daraus für oder gegen ihre eitlen meta-physischen Hypothesen entnehmen konnten. Die Arbeiten derAnatomen über die geschlechtlichen Verrichtungen und die Ver-gleichungen, welche die Zoologen gezogen haben, haben die Wegefür ein vernünftigeres Studium geebnet. Indess ist die unentbehr-liche Bedingung für die Aufstellung einer Lehre über diesen Gegen-stand, d. h. die genaue Untersuchung der Vorgänge, noch nicht inangemessener Weise erfüllt, Ich betrachte hier nicht die unterstenStufen der organischen Rangordnung, wo es keine eigentlichenErzeugungen giebt, und wo die Vermehrung durch eine einfacheVerlängerung der lebenden Masse erfolgt. In diesem äusserstenFalle ähnelt der Vorgang jeder anderen Art von Herstellung desZellengewebes. Ich nehme nur die Organismen in Betracht, dieschon so hoch stehen, dass sie sich nicht wieder erzeugen könnenohne Mithülfe zweier Vorrichtungen, welche zwei Individuen, oderauch nur einem angehören. Die Untersuchung dieses Vorgangesist noch ziemlich unvollkommen, weil man nicht einmal weiss,worin der Unterschied liegt, welcher zwischen dem unbefruchtetenund dem befruchteten Ei besteht.

Ebenso verhält es sich mit der Lehre von der organischenEntwickelung, welche der Lehre von der Erzeugung nothwendigfolgt. Dieses Studium ist noch unvollkommener als das der Wieder-erzeugung, weil die vergleichende Methode hier weniger vollstän-dig angewendet worden ist. Die fundamentale Frage ist hier nie-