Achtundvierzigstes Kapitel.
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unterstützt wird, lässt die Erniedrigung der Gesellschaft mit derAusdehnung ihrer Civilisätion zusammenfallen. Als die theologischePhilosophie in den Stand der metaphysischen übertrat, hat diesesDogma von einer ursprünglichen Erniedrigung sich in eine gleich-w erthige Hypothese umgestaltet, und zwar in die von einem Naturzu-stände, welcher gegen den heutigen Zustand ein höherer gewesens ®i und von dem der Fortschritt der Civilisätion sich immer mehrUnd mehr entferne.
Das Prinzip für das zwischen den Einrichtungen und dem gleich-zeitigen Zustand der Civilisätion bestehende Verhältniss besteht ine 'ner Harmonie, welche sich zwischen dem Ganzen und den Theilen^ es sozialen Systems herzustellen strebt. Nicht blos die politischenEinrichtungen auf der einen Seite, und die Sitten und Ideen auf^ er anderen, sind immer solidarisch, sondern sie schliessen sich^■uch der entsprechenden Entwickelung der Menschheit an, sowohlln Hinsicht ihrer geistigen, wie moralischen und physischen Wirk-Sa mkeit. Obgleich diese Wirksamkeit in revolutionären Epochen"eiliger hervortritt, so bleibt sie doch vorhanden, denn sie würdeö ur bei einer gänzlichen Auflösung des sozialen Zustandes ganzVe rschwinden. Man kann deshalb das politische Regiment so auf-fassen, dass es immer auf eine Uebereinstiinmung mit dem gleich-zeitigen Zustand der Civilisätion hinstrebt, weil die Lücken und
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wrangen, die sich bei dem einen zeigen, hauptsächlich von dengleichstarken Störungen bei dem andern kommen. Die ungeheure
evolution, inmitten derer wir leben, bestätigt dieses soziologischebesetz.
Die gewöhnliche Meinung hält den Gesetzgeber für fällig, dies °2iale Harmonie zu brechen, wenn er mit einer genügenden Auto-ausgestattet ist; allein dies heisst jede Solidarität verleugnen.le,Se Ansicht hat scheinbar grosse Beispiele für sich, aber leidetainern fehlerhaften Zirkel, welcher aus einer Täuschung überQuelle der politischen Macht hervorgeht, indem man das Symp-01 für das Prinzip nimmt. Jede Macht entspringt nothwendige mer Zustimmung verschiedener individueller Willen, welche
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e mer gemeinsamen Handlung Theil nehmen wollen; diese
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