Fünfzigstes Kapitel.
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Erlegt, welche bei allen Arten der Thiere und besondere bei demMenschengeschlecht vorhanden sind. Die positive Biologie sucht^as weibliche Geschlecht, namentlich bei unserer Gattung, in "Ver-gleich zu dem anderen als in einer Art von Kindheit befindlich'Wzustellen, welche sich von der vollkommenen Grundform derGattung entfernt. Die Soziologie ergänzt dieses wissenschaftlicheprtheil, indem sie zeigt, dass jeder soziale Bestand unverträglichmit einer chimärischen Gleichheit beider Geschlechter, indem8le die Verrichtungen kennzeichnet, welche jedes dieser beiden^schlechter in der Familie zu vollführen hat.
Diese Betrachtungen, welche die soziologische Prüfung der'Erfassung des Menschen eingiebt, könnten wohl den Beginn einesflehen philosophischen Unternehmens gestatten. Von den beidenUleilen dieser Prüfung ergeben im Prinzip der eine eine fundamen-niedere Stellung, der andere eine mittelbare höhere Stellunges weiblichen Organismus in sozialer Hinsicht. Das Uebergewichtempfindenden Fähigkeiten ist bei dem Menschen weniger starkJjj** bei den Thieren und ein Grad von unmittelbarer spekulativerTätigkeit bildet die mächtigste vom Gehirn ausgehende Eigen-8c haft der Menschheit, und ebenso die Quelle, aus welcher der’arakter der sozialen Organisation hervorgeht. Nun ist in dieser•nsicht die niedere Stellung der Frau unbezweifelt. Sie ist weniger^ der Mann für die Stetigkeit und Wirksamkeit der geistigen•"beit geeignet, da ihre geistigen Fähigkeiten eine geringere innerehaben; es folgt dies aus von ihrer lebhafteren moralischenUtl d physischen Empfänglichkeit.
Die Erfahrung hat diese Unterordnung des weiblichen Ge-schlechts immer, und selbst bei den schönen Künsten bestätigt,^°tz der Eigenschaften, welche meist deren geistige und graziösee istungen auszeichnen. Was die Verrichtungen des Regierens... Grifft, so dürften sie wohl, selbst bei den elementarsten Zu-a «den und wären sie nur auf die Leitung in der Familie be-ran kt, zeigen, dass das weibliche Geschlecht dazu noch wenigerei gnet ist; denn die Natur der Arbeit verlangt hier ein Auf-k r hen auf eine Gesammtheit sehr verwickelter Verhältnisse, woa bh- eS Vernac hlässigt werden darf, und daneben eine grössere Un-an fpgkeit des Geistes von den Leidenschaften; mit einem Wort