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Siebenundf'ünfzigstes Kapitel.
bestellt vorzüglich in einer ausgedehnten Benutzung der mechani-schen Kräfte. Deren Anwendung stützte sich auf die Einführungder bewegenden Dampf kraft und hat bereits zahlreiche Vervoll-kommnungen bewirkt, welche zur Vollkommenheit der künst-lichen Fortbewegung auf dem Lande, den Flüssen und selbst aufdem Meere führen wird.
Indess bestehen leider noch Lücken innerhalb der industriellenOrganisation. Die Vereinzelung der ackerbauenden Industrie istdurch den schnellen Aufschwung der Manufaktur- und Handels-Industrie noch gesteigert worden. Zwischen den Interessen derUnternehmer und Arbeiter ist der Gegensatz grosser geworden.Die Verbreitung der anarchischen Bestrebungen hat die Arbeitervon ihren Unternehmern getrennt, und sie unter die Leitung vonRednern und Sophisten gebracht. Diese Scheidung des Kopfesvon den Armen fällt der unfähigen Politik, der sozialen Sorglosig-keit und hauptsächlich dem blinden Egoismus der Unternehmerviel mehr zur Last, als den Forderungen der Arbeiter. Ersterehaben niemals gesucht die Arbeiter gegen die Verführung durchanarchische Utopien zu schützen, indem sie eine breite volksthüm-liclie Erziehung eingerichtet hätten, vielmehr haben sie eine solchescheinbar gefürchtet. Sie sind an die Stelle der Lehnsherren ge'treten, aber ohne die alten edelmütliigen Gesinnungen gegen ihreUntergebene. Die grossen industriellen Unternehmer haben ihrenpolitischen Einfluss für die Erlangung wichtiger Monopole zumSchaden des Publikums benutzt. Sie haben die Macht des Kapitalsgemissbraucht, um beinahe immer für die Forderungen der Unter'nebmer das Vorrecht vor denen der Arbeiter zu erlangen, derenVerhältnisse nicht einmal mit Billigkeit geregelt worden sind, d»die Gesetzgebung den einen die Verbindungen verbietet, die siebei den anderen erlaubt oder zulässt.
Die Bemerkungen über den Charakter der ästhetischen Ent'wickelung in dem vorgehenden Kapitel entbinden uns von jederneuen Prüfung derselben. Das letzte halbe Jahrhundert hat nui’eine einfache Erweiterung des früheren Ganges geboten und daherlebhafter die Abwesenheit philosophischer Prinzipien und sozialerBestimmungen empfinden lassen. Die negative Philosophie hat a»'müssende Neuerer zu einer Art von ästhetischer Schamlosigkeit