Andern Theils / Vierbtes Buch.
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Kayle> Radelst der n. mah.et auch gar, schöne Bilder und wohl gleichen-de Contrafäle.
Cyrus hat Baume mit eigener Hände gepflantzet/und sie alsogesitzet/daßihrer Drey alkM emeFünffe gegeneinander gemachet.
Gambrivius der Siebende Teutsche König hat sich trefflich auf das Haus-halten verstauben / und zu erst die Art und Weise das Bier zu brauen erfun-den.
Der Oesterreichische Hertzog dieses Nahmens der IV. war einer von denErfahrensten Baumeistern / und in der Drehkunst aus dermaßen wohlerfah-ren. ^ .
Kayser Carl der V. machete Schlag-Uhren von gar subtiler Kunst /wieauch etliche sich durch sich selbst bewegende Instrumenten und Geschütz-Räder.
Nachdcme sich der Bayrische Hertzog Wilhelm seiner Regierung bege-ben/und selbige leinen Sohn Maximilian abgetreten / ubete er sich in allerhandHandwe cks Künsten unter anderen machete Er eine höltzerne Uhr/worinnenhöltzerne Räder, und sogar höltzerne Nagel waren / das Glöckleinaber bestün-de rv'. Glast / diese Uhr zeigete nicht allein die Stunden an / sondern erwecket-auch die Schlastenden/in k>eme ein von Feigenbaum - Holtz bereitetes Hammer-lein gar sa.ifftund linde rührete.
Frrdinandus der I. Groß Hertzog von Florentz'gürtete ein S^mtzfell umsich/und pflegte das Gold zu feylen/dieEdelgcstein glantzend und rem zu mq-chen/auch leine Waffen zu putzen.
Man bedencke nun was sich zu unserer Zeiten und Angedeucken für mäch-tige Potentaten / ja Kayser/Könige/Fürsten/Grafen / und so ja gar auch Geist-liche Herren Hn-nicht nur allein durch löblichen Dreh-Kunst / sondern auch inallerhand Mathematischen und Optischen/ ja gar nur in den schönen und löb-lichen Spiegel i.sccir-Kunst/und andern ungemeinen Wiffenschafften zrvZcit-Verlreibang grübet / und ihre gtösteCrgötzung seyn lassen / de.er wir gnjetzvnicht melden darffen.
5s. Beantwortung der Frage ob ein Edelmann durch
Übung der Handwercks-Lünste seinen Adel veriiehre?
Hieraufwird aus Urs gueüs clenoliilicgre cap. 27. NUM.7. Lc czp. z z. num.r r. geantwortet. Es seye zwar wahr/daß derjenige seinen Adel verlieht« / wel-cher geringe und Handwerckeriftbe Künste verübet; eö ist a^ei solches zu ve> ste-hen/wann «r nemlichen solchen Kunst mit eigener Hand ob leget; wann er abersolche Handwercker durck Diener / Gesellen und Knechte in seinen Nahmentreiben lässet / so hat es eine andere Beschaffenheit. Al'o hatten kckircusOsllus der HochEdle Römer und Kayser i'ercinzx durchihre Diener/ Künstlern. Theil. Aaaa aaag un)