DerevrlsfirrKimft^audwerS Sck)«k/
LE III.
Bon allerhand Horn-Arbeiten.
I^um. I.
Horn oder Helffenbein wie Schildkröten ^ färben^
2 Jmm gut Schad-Wasser-.Loth / fein Silber ein halbOuintl. lasse^ das Silber in Scheid-Wgfftt -ergehen, bestreue erstlich das Horn/oder Helffenbem mit Wachs nach deinem Belieben / streiche als-dann die 8olurion d. rüder / lasse es von sich selbsten trocken werden / so ist dasHorn an der Stelle/ da kein Wachs hinkommen / braun und schwartz woi den.
Oder man überstreicht das Horn über und über / mit jerlaffencn Wachs/und reist mit einem Holtz oder spitzigen Eisen barein / was man stlbsten will/oderwie man es leidsten will damit / daß das Horn selbigen Orten wider frey herausgieset/ dann giesct man obbcme.de Lolucion darauf/ last es nur ein klein wenigstehen / dann geuft man es wieder rein ab / schabt hernach das Wachs wiederrein davon/ oder läst das Wachs wieder daran warm werden/ und wischt es miteinem neuen Lumpen wieder rein ab / so wird es wieder schön gläntzend / und vonFarben wie man es selbsten »erlanget. An statt der Silber §olurion. nimmtman eine starcke Kalch-Laugen/und siedet Silberglett darinnen / so lang biß esschwach färbet. Es thutS auch an stakt des Silbers/das mit äguLforrLlvirteBley-
2. Auf eine andere Arr/ das Horn in einer Latern / oder Hörnerekämme zumachen / wie eine Schild-Kröten,Schalen/ woraus manauch andere Dinge / als Messecheffk/ rc.machen kan.
Man nimmt z. Loch schöne rothe Silbergelt/Pfund lebendigen Kalch/mischet alles mit Urm/ in Gestalt einer Brühe / und machet von dieser Mixturunterschiedliche Flecken an beyden Seiten des Horns / nachdem es vorhero/wohl geiäubert und bereitet worden / wann eö darauftrucken worden / so reibetund nimmt man alles Pulver davon hinweg widerholet es so offt man will/alhdann glättet man es mit Tripol und Baumöl, und reibet es mit einen Tuch.
z. Horst