Andern Theils/Fönffces Buchs. ,z§f
diesem Wasser netze einen Schwamm / reibe und befeuchte dacmit die Buchsta-ben/so gehen sie aus.
57. Noch aufeine andere Art die Buchstaben wegzubringen/
ahne Verderbnis des Papiers.
. Nehmet Alaun/mit dem Safft von bittern Pomerantzen gesiossen/ttocknetes an der Sonnen/und mit dem Pulver reibet das Papier.
58. Schwarye Schrisst auszulöschen/und wieder herfär
kommend zumachen.
Nehmet i. Pfund gebrannten Weinstein / löset ihn auf in 4.Pfund gemei-nem Waffer/fiitriret eS/ und wann ihr solches gebrauchen wollet/ so streichet dar,mit über eine Schrifft/so wird sie alsobalden vergehen; solche aber wieder hersückommend und erscheinend zu mackm/nehmet eine Untze weissen Vitriol/laffet ihnin einem Pfund Wasser zergehen / filtriret es / hernach streichet solches über dasPavier/so werden die Buchstaben alsobalo/wie zuvor/wiever erscheinen.
d vn.
Von sKönm Papier-Arbeiten.
Num. I.
Ausführliche Beschreibung/das schönste Türkische Papier.
zu machen.
Östlich muß man eine Form von Holtz machen lassen / die so groß ist als einBogen Papier; der Bort oder Rand dieser Form muß ungefehr r.Zyllhoch seyn.
Zum andern must du einen Kamm von messingen Drat haben / in welchemdie Zähne oder Dräte allemal so weit voneinander stehen gleich wie man bey demTürcksschen Papier/wie weit ein Zugvon dem andern stehet/wahl sehen kan; sol-che Zähne sollen auch in gleicher Weite stehen/ doch nach Belieben. Wann dunun diese zwey Stücke in Bereitsch äfft hast/so nim
Zum dritten,Gummi Tragant, gieffe darüber ein gut Theil reines Wasser/lasse es weichen; dieses muß man so dünne machen/daßman eS gar wohl durch einrein leinen Tuch drücken kan/also daß eS nur wie ein starckeLGummi-Wasser ist/damit die nachfolgenden Farben daraus stehen können. ,
Kkkkkkkkr/ Zum