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WILHELMSHAVEN.
dinger hof), freundliches Städtchen in -waldreicher Umgebung (be-liebte Spaziergänge sind das Kaffeehaus im Vareler Busch und derMühlenteich, mit liest.); vom eisernen Leuchtturm am (2km) Ha-fen guter Blick über den Jadebusen.
8km nürdl. von Varel (Wagen 5 dl) au der W.-Kcke des Jadebusens das jährlich von etwa 300 Kurgästen besuchte Bad Dangast (Konversation*-hans mit Logierhäusern), Z. 7-11 dl wückentl., Pens. S 1 /* dl , Seebäder40 PL, warme 1 dl , Schlammbäder 2 M\ Post und Telegraph).
84km Ellenserdamm , von wo aus man einen lohnenden Aus-flug nach dem besuchenswerten Neuenburgei „Urwalde“ machenkann (Post von Ellenserdamm nach Neuenburg , 11km, 2mal tägl. in< Z 1 j 2 St.). —- Über den Ems-Jadekanal. — 90km Sande , Knoten-punkt (1er Bahn nach Norden (S. 23) und Emden (S. 24).
92km Wilhelmshaven . — Gaste.: ♦Heinpels H., Roonstr., Z. L.B. von 2Va dl an, F. 1, M. 2-2 , /ü warme Seebäder; '"Prinz Heinrich,Kronprinzenstr.; Kronprinz. Königstr.; Burg H o h en z oll ern, Z. L.B. von l 3 /4 dl an, F. */ 2 , M. ± l /2-l 3 /4 dl\ Oldenburger H of,. ^einfach,beide am Bahnhof.— Hest. : Rotes Schloß, lloonstraße.— Seebad am Deich.
Wilhelmshaven , Deutschlands Nordseekriegshafen, SitzdesKom-mandos der Marinestation der Nordsee, seit löÖ5 von Preußenangelegt, an der Nordwestseite des Jadebusens , eines im xvx. Jahrli.durch wiederholten Einbruch der Sturmfluten entstandenen 165qkmgroßen Wasserbeckens, welches durch eine ökm breiten Meexes-arm, die eigentliche Jade , mit der Nordsee in Verbindung steht.Wilhelmshaven ist eine sehr freundliche, nach großem Zuschnittangelegte Stadt von 20000 Einwohnern.,
Vom Bahnhof, in dessen Nähe, gegenüber^der Kirche, 1882dem Admiral Prinzen Adalbert uon Preußen (f 1873) ein Bronze-Standbild nach Schülers Modell errichtet ist, gelangt man in15 Min. zur Stadt und 1. in die Manteuffelstr. einbiegend zum
Hafen. Dieser besteht aus der Hafeneinfahrt , 220m lang,110m zwischen den Molen weit, welche in runde turmartigeKöpfe enden-, an dem südlichen ein Schuppen für zwei.Rettungsboote; am Molenkopf ein selbstregistrierender Flut-messer; eine mächtige doppelthorige Schleuse, 44 , 7 m lang, 20,gmzwischen den Kammerwänden breit, trennt die Einfahrt vom Vor -hafen y 188m 1., 125m br.; es folgt eine zweite Schleuse von glei-chen Dimensionen wie die erste, jeuseit deren der Verbindungs-kanal t 1168m I., 68m br., mit Ausrüstungsbassin von etwa dop-pelter Breite, zum Binnenhafen führt, dem sog. Baubassin, 377mlang, 220m breit. An den letztem schließen sich westl. dreiTrockendocks , von denen zwei 138m 1., 26m breit, über 29m tiefsind, das dritte 120m lang ist, und zwei Hellinge zum Bau vonSchiffen jeder Art. Das den Binnenhafen, die Docks und Hellingeumgebende Terrain mit sämtlichen Werkstätten und Lagerhäusernder kaiserlichen Werft ist von einer hohen Mauer rings umschlossenund nur mit einer Erlaubniskarte des Stationskommandanten zubetreten, welche man in der Registratur der Oberwerftdirektion,GÖkerstr. 8 , für 50 Pf. erhält (Besuchszeit 8 -11 ^2 U. vm., D/ 2-6 U.