29. Route. 119
160km Hohenebra : Zweigbahn (9km) nach Ebeleben. — 171kmWasserthaleben; 176km Greußen , mit Zuckerfabrik. — 185kmStraußfurt (Zweigbahn nach Großheringen s. S. 137). — 192kmRingleben - Gebesee; 196 km Walschleben; 203km Gispersleben ;205km Ilversgehofen (S. 154).
29. Von Berlin und von Halle über Nordhausen nachCassel (Wetzlar, Metz ).
Preuli. Staatsbahn (Dir. Frankfurt). Von Berlin nach Gassei, 370bezw. 365km, Schnellzug (Schlesischer Bahnhof ) in c. 7 St. für .4(33.10,24.50,17.20; Personenzug ( Potsdamer Bahnhof) in i0\7 St. für .2(28.30, 22.10,14.70. — Von Halle nach Cassel, 218km, Schnellzug in 4-4Y2 St. fürJl 19.70, 14.60, 10.20, Personenzug in 6ÜZ St. für jU 17.50, 13.10, 8.80.
Berlin s. Bcedekers Nordost-Deutschland. — Die Schnellzügeder Borlin-Wetzlarer Bahn benutzen bis(llkm) Charlottenburg dieBerliner Stadtbahn (Abfahrt Schlesischer Bahnhof ); die Personen-züge fahren z. T. vom Potsdamer Bahnhof ab und folgen zunächstder Berlin -Potsdamer Bahn. Beide Linien treffen zusammen in(24km vom Schles. Bahnh.) Wannsee .
QQkm Drewitz-Potsdam; 40km Michendorf; 49km Beelitz ; 63kmBrück. — 76km Belzig , alte Stadt mit dem ehemal. kurfürstl.Schloß Eisenhart; in der Nähe, bei Hagelberg, schlug am 27. Aug.1813 der preuß. General v. Hirschfeld den franz. General Girard.—89km Wiesenburg; 104km Nedlitz ; 113km Lindau.
123km Güterglück, Knotenpunkt für die Zerbst -MagdeburgerBahn.
Über die Elbe. — 131km Barby. — 142km Calbe (Gasth.:Sonne), alte Kreisstadt (12 600 Einw.) an deriSaaZe; am r. Ufer dasehern. Prämonstratenserkloster Gottesgnaden; 3km östl. die StationGrizehne der Magdeburg-Leipziger Bahn; Zweigbahn über Bern-burg nach Cönnern s. E. 26. — 149km Neugattersleben.
169km Güsten , Knotenpunkt für die Bahn Cöthen-Ascherslebenund eine Zweigbahn von Magdeburg (44km). Bei der Weiterfahrtr. Blick auf den Brocken.
175km Sandersleben (Gasth.: Batskeller; Bahnrest.), am r.Ufer der Wipper, Knotenpunkt für die Halle -Aschersiebener Bahn(R. 26). — 181km Hettstedt , mit Kupferhütten.
19Ökm Mansfeld (Gasth.: Gold. Löwe, Kronprinz ), Hauptort derehern. Grafschaft dieses Namens, mit 2700, großenteils in denKupferschieferbrüchen der Umgebung beschäftigten Einwohnern.Als Bergmann kam auch Luthers Vater hierher, der 1484 von Eis-leben übersiedelte. Das von ihm bewohnte Haus (über der Thür„ J. L. 1530“) und die von Luther besuchte Schule stehen noch. Dasfeste Schloß der im xvli. Jahrh. ausgestorbenen Grafen von Mans-feld , auf einer die Stadt überragenden Höhe, wurde im UOj ilirigeliKrieg geschleift; es ist jetzt Eigentum des Frhrn. von der Keck,