160 Route 37.
Preisangaben für Zimmer nebst Lieht und Bedienung, Mittagstafel u. s. w.,zu dem sich, auf Anregung des thüringer Waldvereins, die Mehrzahl derGastwirte verstanden bat, im allgemeinen schützen.
Führer sind nur auf kurzen Strecken notig, wie an den betreffendenStellen naher angegeben ist. Überall Tarife, die man sich zeigen lasse,meist 2 dl der halbe, 4 dl der ganze Tag, 5 dl Tag u. Nacht.
Wagen: Einspänner 10-15 M täglich; Zu-eisp. 15-20 dl.
Reiseplan. *1. Tag. Saalbahn bis Blankenburg ; zu Fuß in 2^4 St.nach Schicarzburg^ am Abend Aussicht vom Trippstein. — 2. Tag. Tiber Paulinzelle nach Ilmenau , am besten mit Benutzung eines Wagens, bisPaulinzelle; abend in Ilmenau.—3. Tag. Kickeihahn, Manebach , Schmücke,Schneekopf. — 4. Tag. Oberhof . Von hier durch den Schmalwassergrundnach Tambach. — *5. Tag. Nach Friedrichroda und Reinhat dsbrunn u. aufden Inselsberg. — 6. Tag. Über Brotterode durch das Trusenthal nachLiebenstein , Alienstein und Ruhla . — *7. Tag. Über Wachstein und HoheSonne nach Eisenach. — Die Glanzpunkte des thüringer Waldes sindSchwarzburg und die Umgebung von Eisenach .
a. SCHWARZBURG UND DAS SCHWARZATHAL. PAULINZKLLB.
Schwarza s. S. 145. Der kleine Ort liegt am Einfluß derSchwarza in die Saale . — Im Thal der ersteren aufwärts führt eineZweigbahn in 13 Min. nach (4km)
Blankenburg (Schellhoms Hot., 6 Min. vom Bahnhof, Pens,wöch. von 25*# an, geloht; Lowe, 11 Min. vom Bahnhof; Roß ,* —Post nach Schwarzburg, Königsee ; Omnib. vom Bahnhof2mal tägl.nach Schwarzburg , 1 jf), schwärzt).-rudolst. Städtchen mit 2300Einwohnern und vielen Landhäusern, überragt von den Trümmernder Burg Greifenstein (400m), der Wiege des deutschen KönigsGünther von Schwarzhurg (f 1349): man ersteigt die Burg in 20Min.; oben dürftige Restauration.
Der Bahnhof befindet sich am r. Ufer der Schwarza. Die Land-straße überschreitet das Flüßchen und teilt sich dann: geradeausnach Blankenburg , 1. ins Schw'arzathal (unweit ein kleines Denk-mal für Friedr. Fröbel, der im J. 1840 in Blankenburg den erstenKindergarten gründete). Fußgänger wenden sich noch vor derBrücke (234m ü. M.) 1., dann nach wenigen Min. hei der städtischenBadeanstalt über einen Arm des Flüßchens und auf schattigemFußweg am r. Ufer des letzteren entlang zur Papiermühle, vonda über einen Steg zum Chrysopras.
Unmittelbar am Eingang des engeren Schwarzathals, 18 Min.vom Bahnhof, liegt das Gasth. zum Chrysopras ; gleich dabei dieKonditorei & Restaur. Lösches Hall. Der hohe Berg, den man südl.erblickt, ist der Hainberg (535m); oben der Georgsturm , inIV 4 St. bequemen Steigens vom Chrysopras aus zu erreichen.Ein anderer lohnender Aussichtspunkt in der Nähe ist derGriesbachfelsen, den man vom Chrysopras in ^2 St. ersteigt (be-quemer von Blankenburg ): von hier überaus charakteristischerBlick einerseits auf die dunklen Schiefermassen des bewaldetenGebirges mit seinen flachen Kuppen, aber engen, gewundenenund scharf eingerissenen Thälern, anderseits auf die hellen, schroffabfallenden Muschelkalkhöhen, zwischen ihnen weite üppige Thal-