Nun grüß' dich Gott, du wunde,Du bleiche Siegerin!
Ich tret' in ernster Stunde,
Du Herrliche, vor dich hin.
Wohl seh' ich freudig glänzenDas Schwert in deiner Hand;Wohl gehst du einher in Kränzen,Doch schwarz ist dein Gewand.
Und zorn'ge Thränen springenDurch deine Wimpern heiß;Obsiegtest du im Ringen, —
Doch theuer war der Preis.Umsonst mit eisernen TrittenFür den frech -bedrohten HerdBist du westwärts nicht geschritten,Hast ein Reich du nicht zerstört.