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[Erster Band. - Zweiter Band.]
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Gedichte.

Schlachtbanner, schwärzliche, zerschofs'ne sah ich stiegen;Erschlagne Krieger starr am Boden sah ich liegenMit blut'gem Angesicht.

Es neigten Jungfrau'» sich hernieder zu den TodtenAch, ob sie Becher auch den kalten Lippen boten,

Sie weckten Jene nicht!

Und Flotten sah ich ziehn mit weißen Segelschwingen:

Ich sah sie rüsten sich zum Kampf; ich sah sie ringen,Entmastet und entmarst.

Ich sah sie bäumen sich, geschaukelt auf dem RachenDes alten Oceans; ich sah es, wie mit KrachenEin Admiralschiff barst.

Von hoher Berge Stirn schaut' ich nach zweien Landen;Tief unten, wo der Schlucht bereifte Tannen standen.

Ein bunter Maulthierzug!

Ich sah auf ihrem Haupt die weiß und rothe Feder!Voran ein brausend Paar von Zeltern, deren jederEin schwärzlich Mädchen trug.

Zigeuner waren es! Geklirr von Tambourinen!

Sie zogen über's Joch des Berges in die grünenJenseit'gen Thalesau'n!

DenSchwalben gleicht dies Volk; es flieht des Winters Grenze;Es sucht im Herbst ein Land, auf welches ew'ge LenzeVom Himmel niederthau'n!

Die Lenze sah ich wohl; doch den, der mich umgeben,

Ich ließ ihn achtlos flieh»! Ich träumte, statt zu leben!Die Schwalben sammeln sich!

Ja, wieder ist es Herbst; er klirrt um meine Klause;

Es rüttelt mich:Wach auf! kehr' ein im eignen Hause!Du Sinnender, besinne dich!"