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[Erster Band. - Zweiter Band.]
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Gedichte.

Aber oben mit den dunkelnAesten sieht sie schön'res Leben;

Sieht durch Laub die Sonne funkeln.Und belauscht des Geistes Weben,

Der in diesen stillen BergenRegiment und Ordnung hält.

Und mit seinen klugen ZwergenAlles leitet und bestellt;

Oft zur Zeit der SonnenwendenNächtlich ihr vorübersaus't,

Eine Wildschur um die Lenden,

Eine Kiefer in der Faust.

Sie vernimmt mit leisen Ohren,

Wie die Vogel sich besprechen;

Keine Sylbe geht verlorenDes Gemurmels in den Bächen.

Offen liegt vor ihr der stilleHaushalt da der wilden Thiere.

Welcher Friede, welche FülleIn dem schattigen Reviere!

Menschen fern; nur RothwildstapsenAuf dem moosbewachfnen Boden!O, wohl magst du deine ZapfenFreudig schütteln in die Loden!

O, wohl magst du gelben HarzesDuft'ge Tropfen niedersprengen.

Und dein straffes, grünlich schwarzesHaar mit Morgenthau behängen!