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[Erster Band. - Zweiter Band.]
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Gedichte.

Und theure Perlen, rein und weiß,

Das wären ihre Augen.

Mau säh' der Tiefe bunt GeschmeißIhr Beinmark gierig saugen.

Man sähe jeden schlanken Mast,

Den einst die Flut getragen.

Den jetzt ein Meeresfels umfaßt,

Einen Todten überragen;

Sah' ihn, benagt von Fisch und Wurm,Gewurzelt fest in Torfe :

Der Schläfer meint, es sei der ThurmVon seinem Heimathdorfe.

Ja, unter grüner Meereswell',

Bei Perlen silberfarb,

Da liegt manch rüstiger Gesell,

Der in den Wellen starb.

Er schlummert fern von Haus und Hof;Keine Blume ziert sein Grab,

Und keine Freundesthräne troffAuf sein Gesicht hinab.

Er schlummert süß; umdüstert auchSein Grab kein Rosmarin,

Umsäuselt's auch kein Rosenstrauch,Keiner Trauerweide Grün,

Was thut's? und daß sein AngesichtKein Thränenregen schlug,

Den Todten im Meere kümmert's nicht!Er ist ja naß genug!