Vermischte Gedichte.
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Geisterschan.
Gleichwie an des Ades ThorWagend sich Odyffeus setzte.
Die Gestorbenen beschwor,
Und mit Widderblut sie letzte!
Dah für das ersehnte NaßJeder seinen Spruch ihm gebe,
Ihm der Zukunft Schleier hebe:
So auch oft an dem GestadMeines Erebos, des Meeres,
Sitz ich, der Laertiad'
Eines lust'gen Todtenheeres.
Aber nicht durch Blut und Wein,Jrd'schen Stoff, bin ich ihr Meister;Kraft des Willens sind sie mein:
Nur der Geist beschwört die Geister!
Aus des Geistes Tiefen quillt,
Was das Aug' als Geister schauet;Aus mir selber, kühn und wild,Steigt empor, davor mir grauet.
Siehe, roth vom eignen Blut,Kommen sie herangezogen,
Seelen derer, so die FlutIn das Todtenreich gezogen;
Kön'ge, denen aus der HandSie das goldne Scepter spülte:Mädchen, denen sie entbranntIn den todten Reizen wühlte;