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ILE ST-LOUIS.
stände, lte.liuuieukästeben, Kreuze, Monstranzen, kostbare Meßgewänderu. s. w., sind modern und olme erheblieben Kunstwert. Unter dou altenSachen bervorzuheben: ein großes griechisches Kreuz mit Email, aus demxii. oder xnr. Jahrh. und die silbernen Büsten der JII1. Dionysius undLudwig aus dem xiv. Jahrhundert. In den hohen Fenstern Glasgemiildc:Bildnisse oder Begebenheiten aus dem Leben der Pariser Erzbischöfe.
Die ^Aussicht von den Türmen ist eine der schönsten von Paris ,weil sie den Lauf der Seine und die Brücken umfaßt. Eingang (9-4 oder5 Uhr; 50 e., einsehl. der Besichtigung der Glocken) im nördl. Turm, ander Außenseite der Kirche, links. Es sind im ganzen 097 Stufen, 25i>bis zur ersten Galerie. Im südl. Turm hängt die große Glocke (Bourdonde. Notre-Dume), im Gewicht von 12500kg.' Eine andere aus Sehastopolhierhergebrachte Glocke wird nicht benutzt.
Hinter der Kathedrale ist ein Square angelegt, dessen Mitte diehübsche 1845 nach Entwürfen von Vigonreux erbaute FontaineNotre-Dume schmückt. Beachtenswert der Blick auf den Chur (vS. 220). — In der kleinen Leichenhalle (la Moryue), an der Ost-seite des Platzes, werden jährlich 700-800 im Stadtgebiet aufgefundeiieLeichen zur Kokognoscierung ausgestellt. Nach vorhergehender Be-handlung im Gefrierapparat halten sieh die Körper in der Hallebei einer Temperatur von 4° unter Null Monate lang (Zutritt frei).
Die stille Insel St-Louis (PI. R22; V), mit der Cite durchden Pont Bt-LouU verbunden, enthält einige bemerkenswerte Ge-bäude aus dem xvii. Jahrhundert. An der Hauptstraße die KircheSt-Louia-eu-VIle, 11)79 nach Plänen von Levau begonnen. 1725 voll-endet, mit eigentümlichem Turm und Gemälden und Skulpturen imInnern. Östlich davon: tyuai d’Anjou 17, das 1899 von der Stadt ge-kaufte und zu einem Museum bestimmte Hotel Lanzun, von 11557,und das schöne Hotel Lambert, Kue »St-Louis 2, zu Ende desxvii. Jabrh. von Levau für den Parlamentspräsidenten Lambert deThorigny erbaut und von Lebrun und Lesueur mit Gemälden ge-schmückt (vorhanden nur noch die Hochzeit des Herkules, Decken-gemälde von Lebrun; der liest im Louvre), jetzt Eigentum der FamilieCzartorvski und auf Anfrage zugänglich. Voltaire hat. hier eine Zeitlaug als Gast der Mme DucMtel gewohnt. — Über das obere Endeder Insel läuft der Boulevard Henri IV (S. 162), der am 1. Ufer un-weit des J ardin des Plantes (S. 276) auf den Boul. St - Germain (S. 245)mündet.
Restaurants s. 8. 22.
Der Stadtteil am linken Ufer im Süden der Cite, das V. Arron-dissement (Pantheon ) und der östlichste Teil des VI. Arrondisse-meuts i Luxembourg), wird gewöhnlich Quartier Latin genannt.Kr ist nächst der Cite der älteste Teil von Paris , war von jeherSitz der gelehrten Anstalten und wurde früher im Gegensatz zurCite und zur „Ville" (r. Ufer) als Univeraite bezeichnet.