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Paris nebst einigen Routen durch das nördliche Frankreich : Handbuch für Reisende / K. Baedeker
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32 4 Um geh t( uff t\ /»., ST-DEXIN.

der Korrespondenz mit den Omnibus ist die Benutzung: bequem, im übrigembietet die Fahrt gar nichts. Fahrzeit e. 3 /i St.; Preise 60 und 60 e.

2km La Chapelle-Nord-Ceinture } mit dem großen Giiterbahn-hof der Nordbalm, zugleich Station der Gürtelbahn (s. AnhangS. 37). Sobald inan die Befestigungen hinter sich hat, zweigt 1. dieBahn nach Soissons ab. — dkm La Plaine-Voyageurs. — DieTraiüs-tram\\ r ays haben noch zwei Haltestellen vor St-Denis : JeLandy und den Pont de Ja Revolte. — 7km Si-Denis.

St-Denis . Gastiu: H. du Grand-Cerf, Rue de Paris 25) undPlace aux Gneldros, mit Restaur. ä la carte; H. de France, Rue de laKepuhlique 00, mit Patisserie-Restaur., G. 2, M. 2V-> fr.

Endstationen der Tramways. Von der Oper und der Madeleine: amBarrage, am Nordende der Stadt, die von S. nach N. durchschnitten wird(man steige an der Rue de la Rcpublique aus, s. nuten). — Von der Placedu Chätelet: an der Place aux Gueldres.

Zulaß zu den Königsgräbern (S. 820): wochentags 10 Uhr, 10.85.11.5, 12.5, 12.85, 1.5, 1.35, 2.30, 3.5, 3.85. 4.5, 4.85, 5.5 und 5 Uhr 80 Mi-nuten. Der Führer erwartet ein kleines Trinkgeld. Ganz freier Eintrittzur Zeit des Kirchenfestes vom 0. bis 17. Oktober.

Das heutige St-Denis ist eine Stadt von 54500 Einw. an demgleichnamigen Kanal (S. 208) und am r. Ufer der Seine, mit leb-hafter Fabrikthätigkeit. Den berühmten Namen verdankt sie ihrergotischen Basilika, der Gruftkirche der französischen Könige.

Der Bahnhof ist 15 Min. von der Basilika entfernt (Omn. 10 e.).Man folgt jenseit des Kanals der Rue du Chemin-de-Fer, dannder Rue de la Republique. Am Beginn der letztem 1. die Pfarr-kirche, im Stil des xm. Jahrh., von Viollet-lc-Duc 1864-68 erbaut.Weiterhin kreuzt man die Rue de Paris, die die Stadt von S. nach N.durchschneidet: vor der Basilika 1. das Hotel de Ville , im Re-naissancestil, 1883 vollendet.

Die ^Basilika von St-Denis führt ihre Entstehung auf die überdem Grabe des h. Dionysius (S. 187) um 275 erbaute Kapelle zurück,zu welcher die Gläubigen (u. a. die h. Genovefa, S. 241) von allenSeiten herbeiströmten. Dagobert I. (f um 638) gründete »n derenStelle ein Benediktinerkloster, in dessen Kirche er und seihe Nach-folger beigesetzt wurden. Nach mehrfachen Restaurationen, u. a.durch Pippin den Klcwen (y 768), beschloß der Abt Suger (1121-1152) einen großartigen Neubau der Kirche, hei welchem von denälteren Bauten nur die mittlere Krypta und einige Säulen benutztwurden. Der Bau Suger 5 s bezeichnet den Beginn der gotischenRichtung, deren Entwickelung aus dem romanischen Stil man hier,wenn auch nicht in allen Beziehungen, schrittweise verfolgen kann.An der 1140 geweihten Fassade wechseln noch Rundbogen und Spitz-bogen. dann aber tritt letzterer ausschließlich auf. Der 1144 ge-weihte Chor, mit seinem aus dem romanischen Grund plan über-nommenen Kapellenkranz, zeigt bereits ein festes Strebesystem.Unsolide Fundamentierung und ein Brand zwangen zu einer gründ-lichen Restauration, die seit 1230 unter den Äbten Endes Clement