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Paris nebst einigen Routen durch das nördliche Frankreich : Handbuch für Reisende / K. Baedeker
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330
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330 Vi,tficbunff v. P, 27. CHAXTILLY.

Bahnhof zwischen den bohlen Ortschaften. — 20km GoHMutiitville.

24km Lovvrex. — 30km Survüliers: Uiligenceverhinduiig (1 h’.inach dem 7km östl. gelegenen Dorf Mortefontaine, mit Schloß undPark, die einst dem Prinzen Joseph Bonaparte gehörten.

Die Bahn erreicht den Wald von Coye. — 30 km Orry (-l-a-Ville) und Coye : vom Bahnhof, der zwischen den beiden OrtschaftenHegt, kann man in tö-20 Min. zum Btang de la Keine-Blanche(S. 337) und von da nach Chantilly gelangen (vgl. die Karte).

Folgt ein Viadukt über das Thal der Theve, mit 15 Bogen(schöne Aussicht). H. das Chät.eau de la Reine-ßlanche (S. 337), imWalde von Chantilly. — 41km Chantilly .

Chantilly .

Gastu.: * Hot.-Kost, du Grand-Conde (Bes. H . Rnhl , s. S. 5), inder Hauptstraße, mit Garten mich dem Rennplatz zu, ersten Hanges, mit■W Z., (dektrisehem Licht uud Nädern, Z. L. B. von i> fr. an, K. l 1 /* (t. mitWein 11 . Kaffee 5, M. mit Wein 7 fr., Pens. mit. Z. von Hi fr. an, Omn.1 fr.; li. d’Angleterre, am Anfang der Grande-Rue, G. oder M. anden Besuchstagen des Schlosses 5 fr.; Lion d’Or, Grande-Rue 44, einfachgut; Petit-Louis, Avenue de la Gare 21; H. de la Gare, II. d it Nord.gegenüber dem Bahuhof. -- Von den Caf£s ist das C. de Paris , ließeParis , das beste. - - Post & Tki/eguavh, neben dem Stadthaus.

Das Schloß Chantilly ist etwa 2km vom Bahnhof entfernt; angenehmer Weg (für einen Wagen werden 3 fr. verlangt). Das Innere< Musäe C<ind&) ist vom lö. April bis zum 15. Oktober So. Do. J-5 I hrfrei, Sa. vorläufig zu denselben Zeiten gegen 1 fr. zugänglich; Beschrei-bung (Itineruirfi), 75 c.; Kutalo </ der Bilder (1899), 1 l /. 2 fr,, illustrierteAusgabe t>, gebunden 7 und 8 fr., im Schlosse zu habeu (S. 331). - DerPark ist das ganze Jahr hindurch an denselben Tagen (Renntage aus-genommen) im Sommer l-5'/ 2 , im Wiuter 1-1 l : hr geöffnet.

Chantilly , im xvii. und xvnr. Jahrhundert Residenz der Fürsten von Bourbon-Conde , ist ein stilles Städtchen von 4200 Einwohnern,in der Sportwelt bekannt durch die großen Pferderennen im Maiund Oktober (S. 39), infolge deren sich auch englische Rennstall-besitzer liier angesiedelt haben, ist im übrigen aber nur an den Be-suchstagen des Schlosses belebt.

Vom Rahnhof (Station, vgl. das untere der beiden nebenstehen-ileu Kärtchen, 1. nahe dem Rande) folgt mau dem Fahrweg östlich,kreuzt die Landstraße Paris-Amiens, die 1. zur Stadt führt (GrandeRtie), und durchschreitet geradeaus die Barriere, um im Walde weiter-zugelien (Route du Bois-Bourillon).

ln */ 4 St. erreicht man den Rennplatz (la Pelouse), der siehin einer Größe von öl ha im S. der Stadt bis zum Walde ausdelml,vormittags oft von zahlreichen Trainern belebt, die die Pferde fürdie Rennen vorbereiten. R. die Tribüne, 1. hinten am Ostende desStädtchens die ehemals fürstlichen Ställe (S. 337). Man kann überden Rennplatz gehen. Bequemer ist der Weg hinter der Tribünevorbei (Avenue de PAigle; vgl. das obere Kärtchen). Bis zum Schloßbraucht, man noch 1 / i Stunde.