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das Gewerbe in Verfall geräth, den Lohn weit unter jenen Satz fal-len zu lassen,: wie sie im ersteren Falle viele Leute von seinemGewerbe ausschließen, so schließen sie im letzteren ihn von vielenanderen Gewerben aus. Doch ist die Wirkung solcher Verordnungenim Herabdrückcn des Arbeitslohnes lange nicht so andauernd, alsim Erhöhen desselben über seinen natürlichen Satz. In der einenWeise kann ihr Einfluß Jahrhunderte dauern, in der anderen abernicht länger, als das Leben der Arbeiter währt, welche zu dem Ge-schäfte in der Zeit seiner Blüthe erzogen wurden. Sind sie gestor-ben, so wird die Zahl derer, die später für dies Gewerbe erzogenwerden, sich von selbst nach dem wirksamen Begehr richten. DiePolizei müßte so tyrannisch sein, wie die in Hindostan oder im altenAcgyptcn, wo Jedermann durch die Religion gezwungen war, dasGeschäft seines Vaters fortzusetzen (vertauschte cr's mit einem andern,so galt dies für den schrecklichsten Frevel), wenn sie in einem Gewerbemehrere Generationen hindurch den Arbeitslohn oder den Kapital-gewinn unter ihrem natürlichen Satze sollte erhalten können.

Dies ist Alles, was ich für jetzt in Betreff der gelegentlichenoder andauernden Abweichungen des Marktpreises vom natürlichenPreise bemerken zu müssen glaube.

Der natürliche Preis selbst ändert sich je nach dem natürlichenSatze eines seiner Bestandchcilc, des Arbeitslohnes, Kapitalgcwin-ncs, oder der Rente, und in jeder Gesellschaft ändert sich wieder die-ser Satz je nach ihren Umständen, nach ihrem Reichthum oder ihrerArmuth, ihren Fortschritten, ihrem Stillstände, oder ihren Rückschrit-ten. Die Ursachen dieser verschiedenen Veränderungen werde ich sovollständig und deutlich, als mir's möglich ist, in den vier folgendenKapiteln behandeln.

Erstens werde ich auseinanderzusetzen suchen, welche Umständeauf natürliche Weise den Satz des Arbeitslohnes bestimmen, undin welcher Art diese Umstände durch den Reichthum oder die Armuth,durch die Fortschritte, den Stillstand oder die Rückschritte der Gesell-schaft afficirt werden.

Zweitens werde ich mich zu zeigen bemühen, welche Umständeaus natürliche Weise den Satz des KapitalgewinncS bestimmen, und