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führung kommt, und wenn dann dic Arbeiter, wie es zuweilen ge-schieht, ohne Widerstand nachgeben, so hört kein Mensch davon, soschmerzlich cö jene auch empfinden. Oft leistet jedoch solchen Vcr-bindungen eine entgegengesetzte abwehrende Verbindung der ArbeiterWiderstand, ja manchmal verabreden sich diese auch ohne eine solcheHerausforderung von selbst zur Erhöhung dcö Preises ihrer Arbeit.Ihr gewöhnlicher Vorwand ist bald der theure Preis der Nahrungs-Mittel, bald der große Gewinn, den dic Meister aus ihrer Arbeit ^ziehen. Mögen diese Verbindungen aber angreifender oder verthei-digender Art sein: ruchbar genug werden sie jederzeit. Um dic Sachezu einer schnellen Entscheidung zu bringen, machen sie immer einrecht lautes Geschrei und verüben zuweilen die heftigsten Gewalt-thätigkeiten und Mißhandlungen. Sie sind verzweifelt und handelnmit der ganzen Thorheit und Ausschweifung verzweifelter Menschen,dic entweder verhungern oder ihre Meister so in Schrecken setzenmüssen, daß sie sofort in ihr Begehren willigen. Die Meister ihrer-seits benehmen sich bei solchen Gelegenheiten nicht weniger lärmend,rufen unaufhörlich und dringend den Beistand der Obrigkeit auf undverlangen die strenge Ausführung der Gesetze, die mit so großerUnnachsichtlichkeit gegen die Verbindungen der Dienstboten, Arbeiterund Gesellen gegeben sind. Daher haben denn die Arbeiter sehr sel-ten einen Nutzen von diesen gewaltthätigcn und ungestümen Verbin-dungen, die vielmehr theils durch das Einschreiten der Obrigkeit,theils durch die überlegene Beharrlichkeit der Meister, theils endlichdadurch, daß der größere Theil der Arbeiter gezwungen ist, sich umdes täglichen Unterhalts willen zu unterwerfen, gewöhnlich keinanderes Ende haben, als die Bestrafung oder das Verderben derRädelsführers. ^
Wenn indeß auch die Meister bei Streitigkeiten mit ihrenArbeitern gewöhnlich im Vortheil sind, so giebt es doch einen^stimmten Satz, unter den der gebräuchliche Lohn selbst der gering-sten Art von Arbeit nicht auf längere Zeit heruntergebracht werdeniu können scheint. >
ES muß ein Mensch durchaus von seiner Arbeit zu leben haben, !Und der Arbeitslohn muß wenigstens hinreichend sein, um ihm denUnterhalt zu verschaffen. Ja er muß in den meisten Fällen noch^
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