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24) Malthus ist weiter gegangen; er hat die traurigen Folgen dieser früh-zeitigen und fruchtbaren Ehen zum Princip gemacht und als ein nothwendigesUebel proclamirt. Seine grausamen Lehre» sind eine Zeit lang von allen Occo-nomiste» Europa '« angenommen worden, und noch heute beherrschen sie die ganzeGesetzgebung Englands. Dem MalthuS'schen Systeme verdankt England dieErhaltung seiner Gctrcidegcsctze, die übertriebenen indirecten Steuern, die Wieder-erneuerung der Armcngesetze und die Schöpfung jener schändlichen Höhlen, welche,unter dem Namen VVurlcbouscs, zum Zwecke haben, das Elend als ein Verbrechenzu züchtigen und mittelst der Hülfleistung zu strafen. Nach und nach hat sich jeneseltsame Marime in England gebildet, daß jede Armuth das Werk Dessen sei, dersie erduldet, und daß man deren Opfer hetzen müsse, statt ihre Ursachen zu verfolgen.Die Gesetzgeber geben, von dieser Marime ausgehend, drakonische Gesetze gegendie Armen, ohne sich an die Armuth zu halten; wir fürchten, daß sie ihrem Landesehr große Stürme bereiten. SiSmondi hat in seinen biouveaux Principes,1'öcanvniie goltltgue zuerst gegen das Eindringen dieser öconomischen Bar-barei protcstirt, und Nillcneuve-Bargcmont hat in seiner Lconomie poUtiquocbrölicnne die Ohnmacht der MalthuS'schen Härten, die daraus gerichtet sind, derUebcrvölkerung Einhalt zu thun, sehr gut nachgewiesen. Man muß einenanderen Weg einschlagen; man muß die Verbesserung des LooseS der arbei-tenden Klasse» ernstlich und muthv oll bezwecken, und nicht ihre Ausschließungvon dem Gastgelage des Lebens. Das ist die Tendenz der politischen Oeconomieunserer Tage. A. Blangui.
2Ü) Das ist heut zu Tage durch alle aus den amtlichen Untersuchungen überdie Sclaven-Emancipation in den Kolonien gewonnene» Beobachtungen nach^gewiesen. Ucberall, wo der Freigelassene arbeitet, ist seine Arbeit einträglich^als die der Sclaven; aber leider arbeitet er nicht immer. A. Bla » g u i.
27) Wenn die LcbcnSmittel in derselben Zeit theuer sind, in welcher dNHandarbeit in niedrigem Preise steht, wenn mithin die Arbeiter, gezwungen durVdie Concurrenz, sich mit dem Nothdürftigsten zum Lebensunterhalt begnügtmüssen, wenn sie an all ihre» Genüssen, an all ihren Feierabcndstundcnabzwacken, und ihr Dasein ein fortwährendes Kämpfen gegen das Elend ist, >sind die Preise in der That niedrig, und ihre Niedrigkeit ist ein Jammer s»* ^ganze Nation. Solche Arbeiter producire» wohl einige Güter für den Umsa^'das Nationalkapital wird durch sie gut verwendet, und sie verschaffen dein Fa^kanten Vortheile; aber diese Vermehrung des Reichthumes wird zu theuer ^Kosten der Menschheit erkauft. Man hat seit langer Zeit eingesehen, daß d>c igroße Theilung des Bodens bei der ackerbautreibenden Klasse eine» . ^
allgemeinen Noth herbeiführte, in welchem der ArbcitSmann bei der angest""^testen Arbeit nicht den zum Leben nöthigen Lohn erhielt; und wenn gleich durch 'Arbeitsamkeit, zu der er genöthigt war, eine Vermehrung der rohen Produkte eastand, so hat man doch wohl erkannt, daß dieser Reichthum, der nicht für