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gutes Glück die Wage zu halten, zeigt sickffnoch klarer in der Bereit-willigkeit gemeiner Leute, sich als Soldaten oder zum Scediensteinschreiben zu lassen, als in dem Eifer, mit welchem Leute vonbesserer Herkunft sich für die sogenannten edleren Bcrussarten ent-scheiden.
Was ein gemeiner Soldat verlieren kann, ist deutlich genug.Dennoch lassen sich junge Freiwillige, ohne der Gefahr zu achten,zu keiner Zeit so gern anwerben, als beim Beginn cincö neuen Krie-ges , und obgleich sie fast gar keine Aussicht auf Beförderung haben,spiegeln sie sich in ihrer jugendlichen Phantasie doch tausend Gelegen-heiten, Ehre und Auszeichnung zu gewinnen, vor, von denen niemalseine eintrifft. Diese romantischen Hoffnungen machen den ganze»Preis ihres Blutes aus. Ihr Sold ist geringer, als der Lohngemeiner Handarbeiter, und die Beschwerden des activen Dienstessind weit großer.
Die Lotterie des SccdicnsteS ist nicht ganz so unvorthcilhast,als die der Landtruppcn. Der Sohn eines geachteten Handarbeitersoder Gcwerksmanncs geht oft mit seines Vaters Einwilligung z»*See; läßt er sich aber als Soldat anwerben, so geschieht es immerohne dieselbe. Bei dein ersteren Gewerbe sehen auch andere Leutedie Möglichkeit, wie er sein Glück machen könne; bei dem zweite»schmeichelt sich Keiner, als er allein, mit einer solche» Aussicht. Delgroße Admiral ist weniger ein Gegenstand allgemeiner Bewunderung,als der große General, und der glücklichste Erfolg im Sccdicnst*verspricht ein weniger glänzendes Glück und Ansehen, als ein gleichtErfolg im Landkriege. Ebenderselbe Unterschied zieht sich durchunteren Rangstufen. Nach den Ranglisten steht ein SchiffSkapilä»mit einem Obersten in der Armee gleich; aber in der allgemri»*"Meinung steht er ihm nicht gleich. Da nun die großen Gewinnst*in der Lotterie geringer sind, so müssen der kleineren mehr sein. Da"»"machen sich auch gemeine Matrosen öfter einiges Geld, und koin»»'"eher dazu, befördert zu werden, als gemeine Soldaten; und die H^nung aus diese Gcwinnstc ist es denn auch, was dies Gewerbe ha»p^sächlich empfiehlt. Obgleich ihre Gcschicklichkcit und Fertigkeit w*>größer ist, als die fast jedes GewerksarbetterS, und obgleich ist*ganzes Leben eine fortlaufende Reihe von Mühseligkeiten und Ge^