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an demselben Platze kaum acht bis zehn Proccnt von einem Kapitalvon zehntausend Pfund zieht. Der Handel dcü Materialisten kannfür die Bequemlichkeit der Einwohner nöthig sein, und die Beschränkt-heit des Marktes die Anlegung eines stärkeren Kapitals in dem Ge-schäfte nicht zulassen. Allein der Mann muß nicht nur von seinemHandel leben, sondern er muß auch seinem Stande gemäß leben.Außer dem, daß ihm der Besitz eines kleinen Kapitals nöthig ist,muß er auch lesen, schreiben und rechnen können, und vielleicht fünfzigbis sechzig verschiedene Arten von Waaren, ihre Preise, ihre Qua-lität und die Märkte, wo sie am Wohlfeilsten zu haben sind, zu beur-theilen wissen; kurz er muß alle die Kenntnisse besitzen, die einemGroßhändler nöthig sind, und es hindert ihn Nichts als der Mangeleines hinreichenden Kapitals daran, selbst ein Großhändler z» wer-den. Dreißig oder vierzig Pfund das Jahr können nicht als einezu große Belohnung für die Arbeit eines so ausgestatteten Mannesbetrachtet werden. Man ziehe dies von dem anscheinend großenGewinn seines Kapitals ab, und es wird wohl wenig mehr übrigbleiben, als der übliche Kapitalgcwinn. So ist auch in diesem Falleder größte Theil des scheinbaren Gewinnes nur Arbeitslohn'").
Der Unterschied zwischen dem scheinbaren Gewinn des Klein-u»d des Großhandels ist in der Hauptstadt weit geringer, als inkleinen Städten und in Marktflecken. Wo zehntausend Pfund imMatcrialhandel angelegt werden können, macht der Lohn für deSMaterialisten Arbeit nur einen sehr geringen Zusatz zu dem Gewinneines so großen Kapitals aus. Daher kommt hier der scheinbarGewinn des reichen Kleinhändlers dem deS Großhändlers weit näher.Aus diesem Grunde sind auch.Waaren, die im Detail verkauft wer-den, in der Hauptstadt iin Allgemeinen eben so wohlfeil und oft nochwohlfeiler, als in kleinen Städten und Marktflecken. Material-waaren z. B. sind gewöhnlich viel wohlfeiler; Brot und Fleisch ofteben so wohlfeil. ES kostet nicht mehr, die Matcrialwaaren i» einegroße Stadt, als in einen Marktflecken zu bringen, aber es kostetviel mehr, Korn und Bich dahin zu bringen, da dies meistcnthcilsaus einer viel größeren Entfernung gebracht werden muß. Dader Einkaufspreis der Matcrialwaaren an beiden Orten derselbe ist,sind sie da am Wohlfeilsten, wo sie mit dem geringsten Gewinn belaste