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cin Kornfeld, oder einen Weideplatz verwandeln, und brächte es mehrein, so würde man einen Theil der Getreide-und Weidcländereienfür dieses Produkt bestimmen.

Es scheinen zwar gewöhnlich Produkte, die entweder größereAusgaben für den ersten Anbau, oder einen größeren jährlichen Zu-schuß für ihre weitere Kultur erfordern, theils eine größere Rente,theils einen größeren Gewinn abzuwerfen, als Getreide oder Vieh-futter ; aber man wird selten finden, daß dieser Mehrertrag einenbilligen und angemessenen Zins für die Mehrausgabe übersteigt.

Bei einem Hopfen-, Obst- oder Gemüsegarten pflegt die Rentedes Grundeigentümers und der Gewinn des Pächters höher zusein, als bei einem Gctrcidefelde oder Weideland. Aber eS erfordertauch mehr Ausgaben, den Boden dazu in Stand zu setzen, und esmuß deshalb dem Grundeigenthümer eine höhere Rente zufallen, sowie andererseits eine aufmerksamere und geschicktere Behandlung nöthigist, die wieder den Pächter zu einem größeren Gewinn berechtigt.Auch ist die Ernte, wenigstens der Hopfen- und Obstgärten, unge-wisser, und eS muß deshalb der Preis außer dem Ersatz gelegent-licher Verluste auch noch eine Art von Assekuranzprämie liefern. DieVcrmögcnsumstände der Gärtner, die gewöhnlich ärmlich, immeraber nur mäßig sind, beweisen hinlänglich, daß ihre große Gcschick-lichkeit in der Regel nicht zu gut belohnt wird. Ihre angenehmeKunst wird von so vielen reichen Leuten zum Zeitvertreib ausgeübt,daß Die, welche davon leben wollen, nur wenig Vortheil darausziehen können, weil diejenigen Personen, die eigentlich ihre Kundensein müßten, sich mit den köstlichsten Produkten jener Kunst selberversorgen.

Der Vortheil, welchen der Grundcigenthümcr aus solchen An-lagen zieht, scheint zu keiner Zeit sich höher belaufen zu haben, alsgerade die Vergütung der ursprünglichen Bestellungökostcn erfordert.In der alten Landwirthschaft scheint nächst dem Weinberge ein wohl-bewässertcr Gemüsegarten derjenige Theil deö Gutes gewesen zu sei»,von dem man annahm, daß er die werthvollsten Produkte liefere.Dagegen glaubte Deinokrit, der ungefähr vor zweitausend Jahrenüber die Landwirthschaft schrieb, und von den Alten als cin Vaterdieser Kunst angesehen wurde, daß es nicht weise gehandelt sei, einen