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den in vielen Gegenden Großbritanniens einen Markt, den sie ZUHause nicht finden konnten, und verschaffen dadurch ihren Eigen-thümern eine Rente.

Bevölkert sind Länder nicht gemäß der Zahl von Leuten, die sich daihre Kleidung und Wohnung verschaffen können, sondern in dem Ver-hältniß, als sich viele Menschen daselbst zu ernähren im Stande sind.Ist nur erst für Nahrung gesorgt, so fällt es nicht schwer, die nöthigeKleidung und Wohnung zu finden, wogegen diese immer vorhandensein können, ohne daß es darum leicht wäre, Nahrung zu finden.Selbst in einigen Gegenden des britischen Reichs kann das, wasman ein Haus nennt, von einem einzigen Manne an einem Tagegebaut werden. Etwas mehr Arbeit, obgleich nicht viel, erfordertdie Herstellung der einfachsten Art der Bekleidung, der Thicrhäute.Bei wilden Völkern reicht der hundertste oder etwas mehr als derhundertste Theil der jährlichen Arbeit hin, so viel Kleidung undWohnung herzustellen, als man iinDurchschnitt braucht; die übrigenncunundncunzig Theile sind oft gerade nur genug, um die Nahrungs-mittel zu besorgen.

Aber wenn es durch die fortschreitende Kultur des Landes dahinkommt, daß die Arbeit Einer Familie für zwei Familien Nahrungherstellt, dann ist nur die Arbeit der halben Gesellschaft nöthig, damitdie ganze mit Nahrungsmitteln versehen werde. Die andere Hälfteoder wenigstens der größte Theil derselben kann sich nun damit be-schäftigen , andere Dinge herzustellen, oder die anderen Bedürfnisseund Phantasien der Menschen zu befriedigen. Kleidung und Nah-rung, Hausgcräth, und was man so den ganzen Staat nennt, bilde»die Hanptgcgcnsländc unter diesen Bedürfnissen und Phantasien-Der Reiche verzehrt nicht mehr Nahrung, als sein armer Mitmcnsch-An Qualität mag sie sehr verschieden sein, und es mag mehr Arbeitund Kunst kosten, sie zu bereiten; aber an Quantität ist sie so ziem-lich die nämliche. Nun vergleiche man aber den geräumigen Palastund die große Garderobe dcö Einen mit der Hütte und den wenigenLumpen des Anderen, und man wird es sehr merken, daß der Unter-schied ihrer Kleidung, Wohnung und Haushaltung quantitativ fasteben so groß ist, als er cö qualitativ ist. Das Verlangen nachNahrung ist bei jedem Menschen durch das beschränkte Fassungsvcr-