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Was gerade hinreichend war, um den Arbeitslohn, den KapitalgcwinnUnd die Grundrente, die gedeckt werden mußten, nach ihrem natür-chcn Satze zu bezahlen. In den meisten Silbcrgrubcn von Peru verschlingt, wie bereits bemerkt worden, die Abgabe an den Königvon Spanien , die sich auf ein Zehntel des Rohprodukts belauft, dieganze Grundrente. Diese Abgabe bestand ursprünglich in der Hälfte;bald fiel sie aus ein Drittel, dann auf ein Fünftel, und zuletzt auf einZehntel, welchen Satz sie auch heute hat. Dies ist, wie es scheint,>» den meisten peruanischen Silbcrgruben Alles, was übrig bleibt,Nachdem das Kapital des Unternehmers sammt seinen üblichen Gc-Winnstcn wieder eingegangen ist; und es scheint allgemein anerkannt»u sein, daß diese Gewinnst«!, die einst sehr hoch waren, jetzt so nie-drig als möglich sind, so daß der Grubenbau nur eben fortgesetztwerden kann. Die Abgabe an den König von Spanien wurde1804*), cittundvicrzig Jahre vor 1848, dem Jahre der Entdeckungder potosischcn Bergwerke, auf den fünften Theil des rcgistrirtcnSilbers herabgesetzt").
Innerhalb neunzig Jahren, oder vor 1636, hatten diese Berg-werke, die fruchtbarsten in ganz Amerika , Zeit genug, ihre volleWirkung zu üben, oder den Werth des Silbers auf dem europäischen Markte so weit zu rcdueircn, als er eben fallen konnte, so lange jeneAbgabe an den König von Spanien noch entrichtet wurde.
Neunzig Jahre sind Zeit genug, eine Waare, die kein Monopolist, auf ihren natürlichen, d. h. auf den niedrigsten Preis hcrab-zubringcn, zu welchem sie, so lange eine besondere Abgabe daraufentrichtet wird, eine lange Zeit hindurch verkauft werden kann. DerPreis des Silbers hätte vielleicht auf dem europäischen Markte nochiiefcr fallen, und es hätte nöthig werden können, entweder die Ab-gabe auf dasselbe nicht nur auf ein Zehntel wie im Jahre 1736,sondern ganz wie bei dem Golde auf ein Zwanzigstel herabzusetzen, oder^n größten Theil der amerikanischen Gruben, die gegenwärtig gebautWerden, liegen zu lassen. Wahrscheinlich ist die stufenweise ZunahmeNachfrage nach Silber, oder die stufenweise Vergrößerung des
3 Sulorrniw, Vul. II.